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Natur und so

Die Honigbiene: Was wir an ihr toll finden

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Foto: pixabay.com

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Ich arbeite total gerne mit Johanna zusammen, hier im Blog und auch bei anderen gemeinsamen Projekten. Eines davon möchte ich euch heute vorstellen und es geht dabei um die Honigbiene. Wir haben nämlich zusammen Unterrichtsmaterial für 2.-4. Klassen über dieses nützliche Insekt erstellt. Nun ist es im Verlag Hase und Igel erscheinen und wir sind schon ein bisschen stolz darauf. Honigbienen sind spannende Tiere und können erstaunliche Dinge.

Welche das sind, lest ihr heute hier.

Kunstwerke aus Wachs

Foto: pixabay.com

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Die Honigbiene baut Zellen aus Wachs, das sie selbst mit einer Drüse am Hinterleib herstellt. Das alleine ist schon bemerkenswert. Ihre Zellen sind dann aber auch alle noch gleich groß und immer sechseckig. Wie macht sie das? Sie hat eine Art Form dafür und das ist ihr eigener Körper. Die Biene drückt das Wachs um ihren Körper herum fest und dabei entsteht die Waben-Form. Ganz schön raffiniert!

Arbeitsteilung

In einem Bienenstock macht jede Biene, wofür sie bestimmt ist. Jede hat ihren Job und der hängt von ihrem Alter ab. Zu Beginn ihres Bienenlebens putzt die Arbeitsbiene das Nest und die Zellen, dann kümmert sie sich um den Bienennachwuchs, legt ab der zweiten Lebenswoche neue Waben an und darf dann schließlich nach draußen zum Nektar sammeln. Die Königin dagegen macht nichts, außer Eier zu legen. Das ist anstrengend genug. Und die Männchen, die Drohnen, machen Krach beim Fliegen (sie dröhnen, daher ihr Name), paaren sich mit der Königin und sterben anschließend. Was für ein Leben!

Vom Nektar zum Honig

Foto: pixabay.com

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Ich liebe Honig, obwohl ich weiß, wie er hergestellt wird. Beim Naschen davon versuche ich dann immer zu vergessen, dass ich auch immer ein bisschen Bienenspucke mitesse. Die Biene saugt den Nektar aus der Blüte und transportiert ihn in ihrem Honigmagen zum Bienenstock. Dort würgt sie ihn quasi wieder hoch, vermengt ihn mit Spucke, gibt ihn – Mund zu Mund – an die nächste Biene weiter und so wandert die Nektar-Bienenspucke-Mischung bis in die Honigzelle. Deckel drauf und fertig ist der Nahrungsvorrat für den Winter. Wenn nicht der Imker kommt, die Wabe entdeckelt und den Honig an Menschen wie mich verkauft, denen selbst vor Bienenspucke nicht graut.

Ach, ich könnte euch noch so viel zur Honigbiene erzählen: Sie kann sich super orientieren, gut tanzen, und, und, und …

Autorin: Karolin Küntzel

Doch lest selbst:

 

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