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Sukkulenten: für Leute mit mittelgrünem Daumen

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Foto: pixabay.com

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Wenn ihr (so wie ich) überhaupt keinen grünen Daumen habt, solltet ihr euch im nächsten Baumarkt umsehen. Dort könnt ihr getrost an den Aufstellern mit den Kunstblumen vorbeilaufen und weiter zur Pflanzenabteilung gehen. Die Chancen stehen gut, dass ihr dort ein paar Gewächse findet, die auch den mittelgrünen Daumen überleben: Sukkulenten nämlich.

Die heißen schon so, wie sie aussehen, denn suculentus heißt saftreich. Die Sukkulenten haben auch tatsächlich eine Eigenschaft, die sich im Namen spiegelt: sie können in ihren Blättern Wasser speichern. (Mein letzter Baumarkt-Kauf, der Zwergpfeffer, kann das nicht, aber er lebt immer noch!)

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Innerhalb der riesigen Gruppe der Pflanzen gibt es Sukkulenten in allen möglichen Gattungen. Die Kakteen sind vermutlich die bekanntesten Sukkulenten, doch im Baumarkt sind auch Aloe, Agaven- oder Dickblattgewächse zu finden.

In freier Natur leben die Sukkulenten dort, wo es nur wenig Feuchtigkeit gibt. Nicht alle speichern die Flüssigkeit in ihren Blättern. Es gibt auch solche, die ihr Wasser im Stamm oder in den Wurzeln zwischenlagern. Als Zimmerpflanzen sind Sukkulenten also super.

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Das hier müsst ihr beachten:

  • Sukkulenten wollen hell stehen. Sonne? Gerne! Stellt sie ruhig mal auf den Balkon.
  • Gießen vergessen? Kein Problem, im Gegenteil. Oben muss die Erde ab und zu austrocknen.
  • Im Winter weniger gießen. Geht es noch pflegeleichter?
  • Ab und zu könnt ihr eure Pflanze düngen.

Lasst euch aber nicht täuschen. Auch Sukkulenten können eingehen. Ein Kaktus im Topf kann plötzlich schmal und schrumpelig aussehen. Das kann dann tatsächlich an „zu wenig Wasser“ liegen, an Nährstoffmangel oder am falschen Substrat. Prüft nochmal, ob die Erde sandig genug ist. Falls ihr nicht selbst mischen wollt (2 Drittel Erde, ein Drittel Sand), könnt ihr im Laden auch spezielle Sukkulenten-Erde kaufen. Eigentlich total einfach, oder?

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Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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Autor: Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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