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Katzenhai_jung

Wieso Katzenhai?

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Katzenhai_jung

Foto: J. Prinz

Katzenhaie heißen “Katzenhaie” weil… ihre Haut gefleckt ist, wie ein Katzenfell? Nein, schließlich gibt es ja auch schwarze, weiße oder gestreifte Katzen, aber einen gestreiften Katzenhai hat noch niemand gesehen. Zumindest niemand, den ich kenne.

Im Wirklichkeit kommt der Name von der besonderen Form der Hai-Pupille. Fällt Licht darauf, zieht sie sich zusammen und ist dann als schmaler Streifen sichtbar. Genau wie die Pupille im Katzenauge! Wenn der Katzenhai das Auge schließt, schiebt sich das untere Lid nach oben. Wie ein Rolladen, nur umgekehrt.

Der Katzenhai auf dem Foto ist erst vor ein paar Wochen aus dem Ei geschlüpft und noch ein Baby. Er ist ungefähr so lang wie die Hand eines Erwachsenen. Seine Flecken sind noch ziemlich blass. Sie werden erst dunkler, wenn der kleine Hai mehrere Monate alt ist.

Ein einjähriger Katzenhai sieht so aus:

Katzenhai_älter

Foto: J. Prinz

Immer noch nicht ausgewachsen, aber schon fast so lang wie ein großes Lineal. Bis er so groß ist wie die erwachsenen Haie vergeht noch einige Zeit. Die sind nämlich mindestens doppelt so lang. Tagsüber liegt der Katzenhai ruhig auf dem Boden. Erst abends wird er munter und geht auf Beutefang. Dann sucht er am Meeresgrund nach Schnecken, Muscheln oder kleinen Krebsen.

 

 

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Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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Autor: Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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