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Möwen bespucken: Merkwürdige Gesetze III

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Erinnert ihr euch daran, dass Karolin hier mal was über Vögel mit Vorfahrt oder Löwen im Kino erzählt hat? Da ging es um merkwürdige Gesetze und die waren wirklich manchmal ein bisschen zum Lachen. Wir knüpfen heute an diese Beiträge an: Mit weiteren merkwürdigen Vorschriften, in denen Tiere die Hauptrolle spielen. Manchmal möchte man wirklich wissen, wie eine Sitzung abläuft, in der sowas beschlossen wird.

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Gerücht: Nessie unter Naturschutz

Was für eine coole Vorstellung: Das Ungeheuer von Loch Ness ist geschützt. Zwar gibt es außer verschwommenen Fotos und “ich glaube, ich hab was gesehen”-Berichten, keinen Beleg für seine Existenz, doch die Schutzbemühungen laufen schon mal. Zumindest sagen Gerüchte, dass das mysteriöse Tier unter Naturschutz steht – für den Fall, dass es doch mal entdeckt wird.

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Bitte nicht schießen!

Ende der 1960er Jahre häuften sich in Skamania County, Washington Berichte über ein stark behaartes, affenähnliches Wesen, das durch die Wälder streife: Sasquatch oder Bigfoot. Die Bezirksverwaltung hatte bei all dem Gerede irgendwann Sorge, dass entweder ein neuentdecktes Tier oder ein winterlich eingekleideter Jäger erschossen werden könnte. Es wurde daher ein Bußgeld festgelegt: Wer Bigfoot verletzt muss ein Jahr ins Gefängins und/oder 1000 Dollar Strafe zahlen.

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Möwen bespucken – ein Gerücht?

Ich kann das ja verstehen: Das frisch gekaufte Fischbrötchen ist weg und man ist sauer auf alle Seevögel. Aber die dann gleich anzuspucken? Angeblich gibt es dagegen ein Gesetz. “Das Internet” behauptet, dass es in Norfolk, Virginia verboten sei, Seemöwen zu bespucken. Falls da jemand eine seriöse Quelle für findet: Bitte melden! Im Gegensatz zu Nessie und Bigfoot, existieren Möwen ja wenigstens wirklich. Aber ich weiß weder, welche Möwenart konkret mit “Seemöwe” gemeint ist, noch wo man den Gesetzestext findet.

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Autor: Johanna Prinz

ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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