Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

15. Juni 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #103

Foto: pixabay.com

Eine sehr skurrile Geschichte ereignete sich im Jahr 1945, als ein Farmer beim Schlachten eines Hahns eine zu kleine Axt benutzte und die Halsschlagader, ein Ohr und den größten Teil des Stammhirns verfehlte. Das Ergebnis: Mike, der Hahn, verlor zwar seinen Kopf, lebte aber trotzdem weiter – offiziell beglaubigt von der Universität Utah. Nach seiner Enthauptung wurde der Hahn mit einer Pipette direkt in die Speiseröhre gefüttert und lebte noch weitere eineinhalb Jahre: unter anderem als Kuriosität, die man gegen Geld besichtigen konnte.

11. Juni 2021
von Karolin Küntzel
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DIY: Bewässerung mit Tontöpfen

Foto: K. Küntzel

Seit wir wieder mal umgezogen sind, ist unser Schrebergarten 60 Kilometer von unserem Wohnort entfernt. Das ist für einmal Gießen eine ganz schöne Strecke. Wir überlegen es uns deshalb zweimal, ob wir die Fahrt auf uns nehmen, wenn im Garten gerade keine anderen Arbeiten anstehen. Gegossen werden muss aber trotzdem, wenn es nicht ausreichend regnet oder, wie im Falle unserer Tomaten, der Regen dort gar nicht hinkommt. Deshalb freue ich mich jetzt besonders über unsere Ollas.

Olla – was?

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8. Juni 2021
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #102

Foto: pixabay.com

Weberknechte sind keine Spinnen und haben keine Spinndrüsen: deshalb können sie, anders als ihr Name glauben machen will, auch gar kein Netz weben. Dafür besitzen sie Stinkdrüsen, die sie aktivieren, um Feinde abzuschrecken und das soll dann in etwa so riechen wie wochenlang getragene Sportsocken: Puuh! Ihr lateinischer Namen Opiliones hat übrigens nichts mit Opi oder Opa Langbein zu tun, wie der Weberknacht auch genannt wird, sondern bedeutet Schäfer: die standen früher nämlich auf Stelzen, um die Herde zu überblicken.

4. Juni 2021
von Johanna Prinz
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Die Forellenbegonie – total pflegeleicht

Foto: J. Prinz

Eigentlich war ich schon fast raus aus dem Blumenladen. Aber dann passierte sowas Ähnliches wie damals, als ich die Fetthenne kaufte. Aus dem Augenwinkel sehe ich eine Pflanze und bin sofort begeistert. „Was ist das da?“, frage ich und die Verkäuferin klärt mich auf. Die Pflanze, die ich spontan so schön fand, ist eine Forellenbegonie. „Und was braucht die für Pflege?“, frage ich misstrauisch. Innerlich wappne ich mich für eine längere Beschreibung, aber dann sagt die Dame am Blumentresen nur: „Nicht viel.“ Eine cool aussehende Pflanze ohne viel Empfindlichkeit? Gekauft. Weiterlesen →

1. Juni 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #101

Foto: pixabay.com

Eine große Sensation trat vor Kurzem im Galapagos Nationalpark auf. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Riesenschildkröte, deren Genprobe man gerade frisch genommen und untersucht hatte, einer Art angehört, die eigentlich längst als „ausgestorben“ registriert war. Doch Gene lügen nicht: die untersuchte Schildkröte ist eine (quicklebendige) Fernandina-Riesenschildkröte, die bisher quasi inkognito unterwegs war – wobei jetzt natürlich die Frage im Raum steht, ob sie wohl die letzte ihrer Art ist.

21. Mai 2021
von Johanna Prinz
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Die Sonne kommt raus!

Foto: pixabay.com

Die Sonne kommt raus und wir machen Blog-Urlaub. Karolin guckt sich einen gruseligen Wald an und ich könnte eigentlich mal wieder ans Meer fahren, dachte ich gerade. Irgendwas mit frischer Luft. Geht ihr doch auch mal vor die Tür und genießt die Sonne. (Und wenn es regnet: macht einen coolen Regenspaziergang!) Wir wünschen euch eine schöne Zeit und freuen uns schon auf den 01. Juni 2021. Denn dann sind wir wieder hier. Mit neuen Themen, neuer Energie und neuer Begeisterung. Bis bald!

18. Mai 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #100

Foto: pixabay.com

Der Kaninchenkauz ist ziemlich schlau – oder vielleicht hat er auch bloß schlaue Gewohnheiten. Er sucht sich nicht nur leerstehende Präriehundbauten, um darin dann sein unterirdisches Nest zu bauen, sondern hat auch noch eine sehr interessante Methode gefunden, um genug Nahrung zum Füttern der Küken anzulocken. Dazu sammelt er den Kot von Säugetieren ein, legt ihn vor dem Höhleneingang als Köder aus und wartet dann bewegungslos auf die Ankunft angelockter Kotkäfer – voilà, Essen ist fertig!

14. Mai 2021
von Karolin Küntzel
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DIY: Wir bauen ein Rahmenbeet

Ich wollte schon länger ein Rahmenbeet haben und jetzt haben wir eins gebaut. Ich finde, so ein erhöhtes Beet gibt dem Garten mehr Struktur, es sieht gut aus und ich muss mich auch nicht mehr so tief bücken, wenn ich säe, pflanze oder Unkraut jäte. Anders als in einem echten Hochbeet spare ich viele Liter Erde und der Kasten wirft weniger Schatten auf die umliegenden Beete als sein großer Bruder.
Und was soll ich sagen: es war gar nicht schwer, den Rahmen zu bauen. Das könnt ihr auch!
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11. Mai 2021
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #99

Foto: pixabay.com

Der Narwal wird wegen seines langen Stoßzahns auch „Einhorn der Meere“ genannt. Anhand dieser Zähne lässt sich Forschern der dänischen Universität Arhus zufolge die Klimageschichte rund 50 Jahre zurückverfolgen, denn diese bauen sich schichtförmig auf und legen jährlich eine Schicht zu. Liest man sie mit komplizierten wissenschaftlichen Verfahren aus, kann man Aussagen über die klimatischen Bedingungen und die Eisverhältnisse der Vergangenheit treffen, aber auch über das Beuteverhalten und den Speisenplan der Wale.

7. Mai 2021
von Johanna Prinz
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Warum tote Gnus so wertvoll sind

Foto: pixabay.com

In einem aktuellen Textprojekt kommt das Wort „Gnu“ vor. Und ich denke: Können Gnus eigentlich irgendwas Tolles? Tagelang hungern zum Beispiel oder Heuschrecken aus der Luft fangen oder so? Ehrlich gesagt weiß ich nur, dass Gnus Herden bilden – große Herden – und bekannt sind für ihre langen Wanderungen. Also werfe ich eine Suchmaschine an und schaue nach. Und was ich finde, verblüfft mich. Ja, Gnus haben eine Besonderheit. Und die hat auch mit den Gnu-Wanderungen zu tun, von denen ich schon gehört hatte. Aber was ich dann lese ist schon ziemlich erstaunlich. Denn da steht: Gnus sind vor allem tot ganz toll Weiterlesen →