Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

14. Juni 2019
von Karolin Küntzel
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Was ist eine Flugmango?

Was, die kennt ihr nicht? Das ging mir bis vor ein paar Tagen genauso – jetzt aber weiß ich: Der Wahnsinn hat einen neuen Namen! Bei der Flugmango handelt es sich nämlich nicht um eine neue Art mit einem etwas blöden Namen, sondern um eine Zusatzbezeichnung für ein Obst, die Auskunft über den Transportweg gibt. Demzufolge ist eine Flugmango eine Frucht, die ihren Weg vom Herkunfts- zum Bestimmungsland per Flugzeug zurücklegt. Falls ihr jetzt denkt: „Ja, und? Was ist daran besonders?“, dann kann ich euch verraten, dass Normalo-Mangos mit dem Schiff reisen. Weiterlesen →

11. Juni 2019
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #13

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Die umgeknickte Seite in einem Buch nennt man Eselsohr – aber warum? Die Antwort: Esel haben ziemlich große Lauscher und werden mit abgeknickten Ohren geboren. Kurze Zeit später stellen sich die Ohren auf und sehen dann ganz normal aus – nur eben etwas überdimensioniert.

7. Juni 2019
von Johanna Prinz
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Haben Frösche Zähne?

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Dialoge im Büro… „Ich brauche noch ein Blogthema. Jemand Ideen?“

„Als mein Sohn drei war“, sagt meine Kollegin, „wollte er immer wissen, ob Frösche Zähne haben. Schreib doch darüber.“

„Gute Idee“, sage ich und frage dann, wie alt ihr Sohn denn mittlerweile ist. Ich bezweifele, dass er mit Mitte zwanzig noch die gleiche Begeisterung für Froschzähne an den Tag legt, wie früher. Aber das Blogthema blieb. Auch, weil ich selber neugierig war. Weiterlesen →

4. Juni 2019
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #12

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In den 1940ern wollte jemand wissen, wie Spinnen auf verschiedene Substanzen reagieren und verabreichte den Tieren verschiedene Drogen von Marihuana bis LSD. Es ist nicht bekannt, wie die Spinnen sich beim anschließenden Netzbau  fühlten. Ihre Bautechnik war nach dem Drogenkonsum jedoch eine Katastrophe: die Netze wurden entweder nicht fertig, oder waren für ihren eigentlichen Zweck – Insekten fangen – bei Weitem nicht mehr geeignet.

31. Mai 2019
von Karolin Küntzel
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Mit Marienkäfern gegen Blattläuse

Die Nachbarin hat ihre Gartenbeete hübsch gemacht. Ich bewundere das üppige Grün, das nach dem Dauerregen der letzten Tage kaum noch zu bändigen ist und wir fachsimpeln ein bisschen über Pflanzen, zupfen hier und schnuppern da. Doch dann entdeckt sie mehrere Stängel, auf denen sich Blattläuse zu schwarzen Klumpen ballen. „Och, nö!“ Naja, so schlimm finde ich das nicht, denn bei so vielen Blattläusen werden die Marienkäfer nicht lange auf sich warten lassen. Blattläuse sind schließlich ihr Lieblingsessen.

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28. Mai 2019
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #11

Foto: pixabay.com

Eine Schweizer Studie beschäftigte sich mit der Frage, ob über Männerbärte Krankheiten vom Hund auf den Menschen übertragen werden. Das überraschende Ergebnis: im Barthaar von Menschen tummelten sich mehr Bakterien, Viren und Pilze als im Tierfell. So gesehen stellen hunde-schmusende bärtige Menschen eher eine Gefahr für das Tier dar als umgekehrt.

24. Mai 2019
von Johanna Prinz
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Warum haben Beuteltiere einen Beutel?

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Gerade schreibe ich an einem Kinderbuch, in dem Kängurus vorkommen. Es kommen auch noch andere Tiere vor. Ein paar davon hatten wir schon mal hier im Blog. Zum Beispiel die Meeresschildkröte oder das Faultier. Auch der Koala taucht im Buch und im Blog auf und ich überlege, warum man von dem eigentlich nie so niedliche Bilder sieht, auf denen ein Jungtier aus dem Beutel guckt – so wie beim Känguru, das diese ganze Gedankenkette ja überhaupt erst angestoßen hatte. Und ganz generell fragt man sich doch, ob es nicht einfachere Wege gibt, ein Jungtier zu transportieren. Warum also, haben Beuteltiere eigentlich Beutel? Weiterlesen →

21. Mai 2019
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #10

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Um seine Eier erfolgreich abzulegen, muss das Weibchen des Wollschwebers besonders gut zielen können. Es wirft sie, vermischt mit feinem Sand, in die Nähe eines noch offenen Wildbienennests, wo die Larven sofort schlüfen und sich dann mit in die Brutröhren der Biene schmuggeln. Die Wollschweberlarve ernährt sich zunächst vom Pollenvorrat der Wildbiene und saugt später ihre frisch geschlüpfte Larve aus.

17. Mai 2019
von Karolin Küntzel
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Totgesagte leben manchmal lang – Der Lazarus-Effekt

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Jetzt ist es offiziell: Über eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. So steht es im Bericht zur Artenvielfalt, der gerade vom Weltbiodiversitätsrat der Vereinten Nationen veröffentlicht wurde. Tagtäglich verschwinden Arten unwiederbringlich von dieser Erde – sie sterben aus. Bis auf ein paar wenige – die kehren wieder. Diese Wiederauferstehung von Arten, die bereits als ausgestorben galten, hat einen wenig biologischen Namen: Lazarus-Effekt.

 

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14. Mai 2019
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #9

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Kleine Libellenarten können bis zu 7000 Einzelaugen haben, Großlibellen sogar bis zu 30.000. Jedes von ihnen besitzt eine eigene Linse und zusammen bilden die Ommatidien – so der Fachbegriff für die Einzelaugen – das sogenannte Komplex- oder Facettenauge. Libellen sehen sehr gut und nehmen Bewegungen viel schneller wahr als der Mensch, wohl auch, weil sie den Kopf komplett drehen können, ohne den Körper zu bewegen.