Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

11. Mai 2021
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #99

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Der Narwal wird wegen seines langen Stoßzahns auch „Einhorn der Meere“ genannt. Anhand dieser Zähne lässt sich Forschern der dänischen Universität Arhus zufolge die Klimageschichte rund 50 Jahre zurückverfolgen, denn diese bauen sich schichtförmig auf und legen jährlich eine Schicht zu. Liest man sie mit komplizierten wissenschaftlichen Verfahren aus, kann man Aussagen über die klimatischen Bedingungen und die Eisverhältnisse der Vergangenheit treffen, aber auch über das Beuteverhalten und den Speisenplan der Wale.

7. Mai 2021
von Johanna Prinz
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Warum tote Gnus so wertvoll sind

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In einem aktuellen Textprojekt kommt das Wort „Gnu“ vor. Und ich denke: Können Gnus eigentlich irgendwas Tolles? Tagelang hungern zum Beispiel oder Heuschrecken aus der Luft fangen oder so? Ehrlich gesagt weiß ich nur, dass Gnus Herden bilden – große Herden – und bekannt sind für ihre langen Wanderungen. Also werfe ich eine Suchmaschine an und schaue nach. Und was ich finde, verblüfft mich. Ja, Gnus haben eine Besonderheit. Und die hat auch mit den Gnu-Wanderungen zu tun, von denen ich schon gehört hatte. Aber was ich dann lese ist schon ziemlich erstaunlich. Denn da steht: Gnus sind vor allem tot ganz toll Weiterlesen →

4. Mai 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #98

Foto: pixabay.com

Wenn winzige Meereskrebse ebenso winzige Algen fressen, entsteht Dimethylsulfid – quasi als Abbauprodukt von pflanzlichem Plakton. Seehunde sind in der Lage, selbst kleinste Spuren von Dimethylsulfid über der Wasseroberfläche wahrzunehmen. Möglicherweise hilft das den Tieren, gezielt die Weidegründe der Krebse anzuschwimmen, denn wo es Krebsplankton gibt, gibt es auch Fische, die sich davon ernähren – was wiederum reiche Nahrung für den Seehund bedeutet.

30. April 2021
von Karolin Küntzel
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Mai-Bräuche: Blocksberg, Bäume, Bowle

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Morgen beginnt der Mai und mit diesem Monat sind eine Reihe von Bräuchen verbunden. Mit ihnen wird der Winter verabschiedet und die warme Jahreszeit begrüßt. Früher galt der 1. Mai als offizieller Sommerauftakt und Gründe zum Feiern gab es genug. Die Natur erwachte und mit ihr die Frühlingsgefühle und Feste und Zusammenkünfte konnten wieder draußen stattfinden. Einige der Bräuche stelle ich euch heute vor. Weiterlesen →

27. April 2021
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #97

Foto: pixabay.com

Wer legt Eier, säugt seine Jungen, hat einen Biberschwanz, Giftstacheln und Schwimmhäute? Das Schnabeltier, das in den Gewässern Australiens und Tasmaniens heimisch ist und dort mit geschlossenen Augen und Ohren nach Nahrung taucht. Die findet es dank seiner rund 40.000 Sensoren, die im Entenschnabel sitzen und feinste Schwingungen registrieren.

23. April 2021
von Johanna Prinz
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Saisonstart auf dem Balkon

Foto: J. Prinz

Ich springe mal auf Karolins Zug von letzer Woche auf: Wie der Saisonstart im Schrebergarten verlief wissen wir ja schon. Heute erzähle ich euch vom Saisonstart auf dem Balkon. Für den habe ich viel zu viele Säcke mit Blumenerde geschleppt, Unkräuter entfernt und Kübel umgegraben. Außerdem war ich im Baumarkt, um ein Pflanzgitter für die verwöhnte Gurkenpflanze zu kaufen, die noch in der Küche wohnt. Aber wenn ich es so recht bedenke, war das alles erstaunlich entspannend. Ein paar Sachen bleiben dieses Jahr gleich, aber an manchen Stellen bekommt der Balkon auch ein neues Pflanzengesicht. Weiterlesen →

20. April 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #96

Foto: pixabay.com

Wer ein Wildtier aus sicherer Entfernung, zum Beispiel für tiermedizinische Untersuchungen, betäuben will, braucht eine spezielle Druckluftwaffe oder ein Blasrohr. Mit diesem werden kleine Pfeile verschossen, die (häufig) im Oberschenkel des Tieres steckenbleiben und dort das Betäubungsmittel freisetzen. Ein besonders effektives Medikament, das schon bei wenig Menge stark wirkt, erfand der ehemalige Direktor des Tierparks Hellabrunn – weshalb die Medikamenten-Kombination in Fachkreisen bis heute „Hellabrunner Mischung“ heißt.

16. April 2021
von Karolin Küntzel
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Saisonstart im Schrebergarten

Foto: K. Küntzel

Ab Februar kribbelte es mir in den Fingern, Gemüse auszusäen und Beerensträucher zu pflanzen. Im Garten war es dazu erst noch zu kalt und als es dann im März plötzlich fast sommerlich warm wurde, gab es in der Parzelle noch kein Wasser. Seit letzter Woche ist das anders, Wasser marsch!, und ich habe jede Menge Pläne für das Gartenjahr. Ein paar davon sind sogar schon umgesetzt. Weiterlesen →

13. April 2021
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #95

Foto: pixabay.com

„Beweisstück Unterhose“ ist der Projektname einer Schweizer Forschungsstelle, die 2000 Baumwollunterhosen an Gärtner und Landbesitzer verteilt hat. Die Empfänger sollen diese Schlüpfer nicht etwa tragen, sondern zwei an der Zahl im Boden vergraben und einen Monat später die erste und nach zwei Monaten auch die zweite Unterbuchse wieder ausbuddeln. Anhand ihrer Zersetzung werden Rückschlüsse auf die Bodenqualität gezogen: je löchriger die Unterhose während ihres Begräbnisses wird, desto vitaler ist der Boden.

 

9. April 2021
von Johanna Prinz
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Vögeln beim Nestbau helfen

Foto: pixabay.com

Neulich auf dem Weg nach Hause: auf dem Parkplatz gegenüber pöbeln sich zwei Amseln an. Laut. In Menschen-Worten hätte das wohl etwa so geklungen: „Komm doch her, wenn du dich traust.“ – „Ach ja? Komm du doch! Das hier ist mein Platz !“ – „Nein, meiner!“ – „Meiner!“ Nach ein paar Minuten Angeblaffe zog schließlich einer der Kontrahenten von dannen und ich wusste: die Brutzeit geht los. Irgendwo sitzen jetzt sicher zwei Amseldamen beim gemeinsamen Wurmsuchen und lassen ihre Männer klären, wo die Reviergrenzen sind. Anschließend bauen dann alle friedlich ein Nest. Ob man ihnen dabei irgendwie helfen kann? Weiterlesen →