Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

24. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Warum leben Löwenkater in Rudeln?

Foto: pixabay.com

In der Natur ist manches ganz einfach. „Erfolg“ kann bei Tieren zum Beispiel allein schon daran gemessen werden, ob sie in einer bestimmten Umgebung überleben. Das ist zugegeben eine sehr einfache Maßeinheit, aber wenigstens eine deutliche. Ein anderes Zeichen für Erfolg ist die Frage, ob sich ein Tier fortpflanzt und damit sein Erbgut weiter verbreitet. Viele Tiere tun so einiges dafür, um dieses Ziel zu maximieren und es gibt mehr als eine Strategie, um in der Fortpflanzung erfolgreich zu sein. Löwenmännchen haben eine besondere Strategie, denn sie bilden Rudel. Doch ist das nicht eine doofe Idee: sich mit anderen Männchen zusammen zu schließen, wenn man seine Gene eigentlich selber verbreiten will? Mal sehen … Weiterlesen →

21. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #38

Foto: pixabay.com

Pflanzen können hören – das fand ein israelisches Forschungsteam heraus, als es die Nachtkerzenpflanze Oenothera drummondii genauer unter die Lupe nahm. Die Blüten, so scheint es, fungieren als Hörorgan, denn sie fangen an zu vibrieren, sobald sie von Schallwellen getroffen werden, die dem Flügelschlag einer Biene gleichen – egal, ob die „Biene“ echt ist oder die Töne künstlich erzeugt wurden. Dann reagiert die ganze Pflanze und produziert innerhalb von Minuten noch süßeren Nektar, um die Biene anzulocken und die Chancen für eine Bestäubung zu erhöhen.

17. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Geheimnisvolle Welt der Insekten – ein Buchtipp

Foto: K. Küntzel

Alle Welt redet von Insekten: von denen, die zuhauf verschwinden oder von denen, die man persönlich nicht besonders mag, weil sie stechen, in dunklen Ritzen hocken oder unheimlich aussehen. Ich kenne niemanden, der als Lieblingstier ein Insekt nennt, dabei gibt es eine ganze Reihe höchst erstaunlicher Tierchen zu Lande, zu Wasser und in der Luft, von denen einige schillernd schön sind.

Johanna kennt sie alle, behaupte ich mal, und hat ein tolles Buch über sie geschrieben.

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14. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #37

Foto: pixabay.com

Sie scheinen etwas aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Die Rede ist von Winkerkrabben – genauer gesagt von den Männchen – bei denen eine Schere überproportional groß und so schwer ist, dass sie fast die Hälfte des Körpergewichts ausmachen kann. Mit der Riesenschere winken die Männchen auf Partnersuche den Weibchen zu (Huhu!) und schinden umso mehr Eindruck je größer die Schere und je schneller ihre Winkbewegung ist.

10. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Vergesslichkeit im Tierreich

Foto: pixabay.com

Ich war abgelenkt und habe vergessen den Blogbeitrag einzustellen. Den für heute. Der hätte schon vor Stunden online gehen sollen, aber … ich hab’s halt vergessen. Ich schiebe es auf die erste Arbeitswoche im neuen Jahr, auf Ablenkung und die Steuererklärung. Was einem halt so einfällt, wenn man eine Ausrede sucht. Dabei ist ein bisschen Vergesslichkeit gar nicht mal so verkehrt. Leute, die Dinge vergessen, räumen dabei sozusagen ihr Gehirn auf. Ganz so gründlich aufgeräumt wollte ich es zwar nicht haben, aber naja. Wenigstens bin ich nicht die einzige mit einem … speziellen … Gedächtnis. Auch im Tierreich kommt Schusseligkeit vor. Weiterlesen →

7. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #36

Foto: pixabay.com

Braunbären gehören zu den größten landlebenden Raubtieren und sie fressen wirklich komische Sachen. Mit ihren kräftigen Vorderpranken können hart zuschlagen und Beutetieren wie Hirschen, Rentieren oder sogar Elchen das Genick brechen. Sie brauchen diese Jagdtechnik allerdings gar nicht allzu oft, denn Braunbären fressen – wer hätte es gedacht – zum größten Teil pflanzliche Nahrung, wie Gräser, Wurzeln, Pilze und … Achtung, Wortspiel! … Beeren.

20. Dezember 2019
von Karolin Küntzel
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God Jul, Vrolijk kerstfeest, Buon Natale, Merry Christmas

Foto: pixabay.com

Weihnachtsbräuche gibt es viele. Bei uns schmückt man den Baum (mit oder ohne Weihnachtsgurke), in Norwegen versteckt man Besen, in Venezuela geht es auf Rollschuhen in die Kirche und in Japan findet das Festessen bei Kentucky Fried Chicken statt (echt wahr). Eine unserer Traditionen ist, dass wir um diese Zeit Blogferien machen. Deshalb wünschen wir euch heute schon ein schönes Weihnachtsfest ganz nach euren Vorstellungen und einen Jahreswechsel mit oder ohne Sternenregen, Schampus und Fondue.

Danke für das Jahr mit euch, wir freuen uns schon auf das nächste. Am 07. Januar sind wir wieder da und starten – wie passend – mit einem Vergissmeinnicht.

17. Dezember 2019
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #35

Foto: pixabay.com

Toxoplasma gondii wird auch das Katzenvirus genannt, weil es vornehmlich Katzen befällt. Allerdings kann der Parasit auch auf andere Säugetiere wie Menschen und Nager übergehen und bei diesen dann sogar Verhaltensänderungen auslösen, indem es bestimmte Gehirnzellen modifiziert. Das führt unter anderem dazu, dass Mäuse die Angst vor Katzen verlieren und nicht mehr vor ihren Feinden fliehen, was sowohl für die Katze praktisch ist als auch für den Erreger, der auf die Katze angewiesen ist, um sich zu vermehren.

 

13. Dezember 2019
von Johanna Prinz
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Geschenk-Tipp für Weihnachten: Crowdfarming

Foto: pixabay.com

*Werbung wegen Verlinkung, aber unbezahlt

„Wir müssen den Paketboten abpassen“, sagt die Kollegin. „Der liefert heute zehn Kilo Clementinen.“ Es dauert einen Moment, bis ich kapiere, was sie da gerade gesagt hat. „ZEHN Kilo Clementinen?“, frage ich entgeistert und denke an den Sportkollegen, der gestern versucht hat, mir Gewichtseinheiten in Kindergewicht zu erklären: Zehn Kilo Clementinen sind weniger als „einmal das Gewicht des Kleinen“, aber immer noch verdammt schwer. „Und wieso kommen die per Post?“, frage ich. Die Antwort der Kollegin ist kurz und liefert den ultimativen Geschenk-Tipp für Weihnachten: „Crowdfarming.“ Weiterlesen →

10. Dezember 2019
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht # 34

Foto: pixabay.com

Ameisen finden es überhaupt nicht toll, wenn jemand zu nah an ihr Nest herankommt. Feinde, die zu dicht an einen Ameisenhaufen herankommen, werden vehement vertrieben, indem die Ameisen ihr Hinterteil ausrichten und eine starke Ameisensäure in die Höhe spritzen. Der Eichelhäher macht sich dieses Verhalten allerdings zunutze: er legt sich mit ausgebreiteten Flügeln auf den Ameisenhaufen, lässt sich absichtlich mit Säure vollspritzen und entfernt dadurch lästige Parasiten aus seinen Federn, die die Ameisensäure nämlich auch nicht mögen.