Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

2. Dezember 2022
von Johanna Prinz
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Wie Tapire Pflanzen verteilen

Foto: pixabay.com

Flachlandtapire leben in Regenwäldern und ernähren sich von Früchten. Dabei scheinen sie nicht wählerisch zu sein, sondern fressen einfach das, was ihnen vor die Schnauze kommt. Hier im Blog hatten wir ja schon öfters Beiträge, in denen es um seltsame Studien geht. Beziehungsweise um Leute, die die seltsamsten Sachen erforschen. Die Rehspucke fällt dabei ein. Oder die Nasenschleim-Forschung beim Wal. Heute geht es hier im Blog um Forschende, die durch den Wald laufen und den Kot von Tapiren aufsammeln. Und die dann im Labor darin rumwühlen. Könnt ihr euch vorstellen? “Was machen Sie denn von Beruf?” – “Also …” Weiterlesen →

29. November 2022
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #162

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Flusspferde, die mal aufs Klo müssen, sorgen dafür, dass ihr Kot sich möglichst gut verteilt. Dafür bewegen sie ihren Schwanz hin und her und “propellern” ihre Ausscheidungen möglichst weit herum – am besten noch im Wasser. Das sorgt dafür, dass andere Flusspferde sofort bemerken, dass ein schöner Platz am Wasser bereits belegt ist – ökologisch gesehen ist ein bisschen Flusspferdkot auch noch gut für Kieselalgen und andere Lebewesen, während zuviel davon Fische sterben lässt.

25. November 2022
von Karolin Küntzel
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Spielende Tiere

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Viele Tiere spielen. Das kennen wir besonders von Hunden, die mit Artgenossen über eine Wiese toben oder sich alleine mit einem Spielzeug vergnügen. Katzen jagen ihrem eigenen Schwanz oder einem Schnürchen hinterher, Fuchskinder balgen sich und schnappen im Spaß nach ihren Geschwistern, Gämsen toben über Berghänge und Delfine springen hoch aus dem Wasser. Lange Zeit glaubte man, dass nur Säugetiere die Fähigkeit zum Spiel haben, inzwischen weiß man aber, dass auch Amphibien, Reptilien, Vögel und sogar Insekten spielen. Warum tun sie das? Weiterlesen →

22. November 2022
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #161

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Alle Nashornarten sind vom Aussterben bedroht – und das nur, weil manche Menschen immer noch glauben, dass deren Horn eine Art medizinisches Wundermittel ist. Doch die Evolution schläft nicht und so schrumpft das Horn der grauen Kolosse seit mindestens dem 19. Jahrhundert. Da Wilderer zuerst die Tiere mit den größten Hörnern schießen, haben Tiere mit kleinem Horn bessere Überlebens- und damit auch Fortpflanzungschancen.

18. November 2022
von Johanna Prinz
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Nasenbären haben nicht nur tolle Nasen

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Für ein aktuelles Projekt musste ich nochmal was über Nasenbären nachlesen. Tatsächlich ging es um die besondere Nase, die den Tieren ihren Namen gab. Die ist nämlich nicht nur besonders groß, sondern auch so kräftig, dass Nasenbären damit Erde umgraben können. Da fragt man sich doch irgendwie, ob es außer der Nase nicht noch irgendwas anderes Tolles am Nasenbären gibt. Gibt es. Und darum geht es heute hier im Blog. Weiterlesen →

15. November 2022
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #160

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Der Rotaugenlaubfrosch hat eine sehr interessante Methode, um Fressfeinde abzuschrecken. Tagsüber sitzt er mit angezogenen Beinen, zusammengekauert auf einem Blatt im südamerikanischen Regenwald und präsentiert der Außenwelt nur seinen grünen  Rücken – grün auf grün ist die perfekte Tarnung. Wird er gestört, öffnet er seine leuchtend roten Augen und bewegt sich, wobei die bunte Färbung seiner Seiten sichtbar wird: es wird vermutet, dass der schnelle Wechsel von “unauffällig” zu “schrill” Feinde erschreckt.

11. November 2022
von Karolin Küntzel
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Das Braunkehlchen: Vogel des Jahres 2023

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Auf den Wiedehopf folgt das Braunkehlchen. Mit großer Mehrheit wurde es zum Vogel des Jahres 2023 gewählt und setzte sich damit souverän gegen Feldsperling, Neuntöter, Trauerschnäpper und Teichhuhn durch. Schon einmal hat der kleine Vogel mit der rostroten Brust diesen Titel gewonnen. Das war 1987. Der zweimal Gekürte dürfte sich kaum darüber freuen, denn schließlich werden mit dem Titel Vögel ausgezeichnet, die gefährdet und deren Lebensräume bedroht sind. Weiterlesen →

8. November 2022
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #159

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Manche Hunde ziehen die Lefzen hoch und scheinen zu grinsen, andere treiben ganz offensichtlich Schabernack mit ihren Besitzern – doch haben sie auch Humor? Charles Darwin jedenfalls war davon überzeugt und auch andere Forschende beobachten bei Hunden mitunter eine komische Ader. Fragen kann man die Vierbeiner ja leider nicht und Sprachwitz ist ihnen fremd, doch manchmal scheinen sie zu lachen. Worüber bloß?

4. November 2022
von Johanna Prinz
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Sind Mammuts die Vorfahren der Elefanten?

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Es ist noch gar nicht so lange her, da fanden Goldgräber in Kanada kein Edelmetall, sondern etwas anderes Wertvolles: ein eingefrorenes Mammutbaby. Da solche Funde eine echte Rarität sind, war das natürlich eine kleine Sensation. Etwa 30.000 Jahre, lag das Mammut im Eis, vermutet man. Forschungsteams sind immer begeistert, wenn solche Funde auftauchen – ist ja auch klar: Frischer kriegt man ein totes Mammut schließlich nicht auf den Forschungstisch. Das Mammut aus Kanada ist nicht das einzige gefundene Jungtier. In der Vergangenheit gab es schon ähnliche Funde aus Alaska oder Sibirien. Auch Teile von erwachsenen Mammuts tauchen immer mal wieder auf. Und gleichzeitig die Frage: Sind Mammuts die ausgestorbenen Vorfahren der Elefanten? Weiterlesen →

1. November 2022
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #158

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Popeln ist weiter verbreitet als man denkt. Das bestätigt jetzt ein Artikel in der  Fachzeitschrift “Journal of Zoology”, in der die Säugetierspezialistin Anne-Claire Fabre eine Reihe von Primaten auflistet, die den Finger nicht nur in die Nase stecken, sondern ihn auch abschlecken. Voll ekelig mag man denken, doch das Nasensekret hält anscheinend Bakterien von den Zähnen fern und ist deshalb vielleicht sogar nützlich.