Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

28. Juni 2022
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #146

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Schneckenhäuser sind beliebte Unterkünfte bei Mauerbienen, Springspinnen und Einsiedlerkrebsen. Die harte Schale schützt für Fressfeinden und widrigem Wetter. Auch für den Nachwuchs der Bienen ist das Gehäuse prima. Futtervorrat hinein, Ei dazu und dann wird daraus ohne weiteres Zutun ein neues Insekt.

24. Juni 2022
von Johanna Prinz
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Rekordbäume: alt, hoch, viele

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Manchmal finden Forschungsteams irgendwas heraus, das dann alle überrascht. Einige Erkenntnisse tauchen dabei sogar nur zufällig auf: Man untersucht etwas und landet bei einem ganz anderen Ergebnis, als man dachte. Einige Bäume stellten sich zum Beispiel bei genauer Betrachtung als wahre Rekordhalter heraus. Wir zeigen euch heute ein paar Baumrekorde in den Kategorien „alt“, „hoch“ und „viele“. Weiterlesen →

21. Juni 2022
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #145

Der Basenji ist eine urtümliche Hunderasse, die aus dem zentralen Afrika stammt und dort vor allem als Arbeitshund eingesetzt wird. Basenjis helfen auch heute noch bei der Jagd im Regenwald, indem sie das Wild durchs Dickicht und in aufgespannte Netzte treiben. Anders als andere Hunderassen bellen Basenjis nur selten und wenn, dann nur einmal kurz.

17. Juni 2022
von Karolin Küntzel
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Plappermäulchen: Wie Fische kommunizieren

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Wer denkt, das Meer ist still, irrt gewaltig. Nicht nur Brandung, Fischkutter und Taucher machen jede Menge Geräusche – auch Fische verfügen über ein beachtliches Repertoire an Sounds. Die Redewendung „Stumm wie ein Fisch“ wurde schon länger in Zweifel gezogen. Wie falsch sie jedoch ist, hat eine Forschergruppe aus den USA nun herausgefunden. Bis zu zwei Drittel aller bekannten Fischarten könnten Geräusche erzeugen, so die Erkenntnis aus der Studie. Und viele davon „tönen“ schon seit vielen Millionen Jahren. Und was erzählt man sich so unter Fischen? Weiterlesen →

14. Juni 2022
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #144

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Die weltgrößte Pflanze wächst in der Shark Bay vor Australiens Westküste. Eine gigantische Seegraswiese (posidonia australis) erstreckt sich dort auf einer Fläche von 200 Quadratkilometern. Wissenschaftler stellten fest, dass alle Triebe genetisch identisch sind und aus einem einzigen Keimling entstanden sein müssen. Anhand der Geschwindigkeit, mit der Seegras wächst, ermittelten sie ein Mindestalter von 4500 Jahren für diese Pflanze.

10. Juni 2022
von Johanna Prinz
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Wie Beutetiere dem Gefressenwerden entkommen

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In der Natur geht es manchmal ziemlich unfreundlich zu: Jemand hat Hunger und sucht sich einen Schwächeren, um diesen zu verspeisen. So ein Räuber kann fiese Strategien anwenden, um an seine Beute heranzukommen: Anschleichen, Auflauern oder Anspringen sind nur einige der Möglichkeiten. Die Beutetiere haben verständlicherweise kein großes Interesse daran, im Magen von irgendwem zu landen. Und weil ein Beutetier kein Fraßopfer sein will, gibt es auch hier ein paar Strategien, um genau das zu verhindern. Doch wie entkommt man so einem Räuber? Weiterlesen →

7. Juni 2022
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #143

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Hummeln schlüpften bisher immer dann aus ihren Eiern wenn im Frühling viele Blumen blühen und es sofort Nahrung gibt. Durch den Klimawandel wird nun aber alles früher wärmer und die innere Uhr der Hummeln funktioniert nicht mehr: Sie schlüpfen auf einmal bis zu 23 Tage früher, weil es ja schon so warm ist – allerdings blühen dann noch keine Blumen und es fehlt Nahrung. Eine Studie hat nun belegt, dass die hungrigen Hummeln diesen Zustand beheben, indem sie kreisrunde Löcher in die Blätter ihrer Nahrungspflanzen nagen: das erzeugt bei der Pflanze einen Stresszustand und führt zu früherer Blüte.

3. Juni 2022
von Karolin Küntzel
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Park prescriptions: Natur auf Rezept

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Waldbaden, Wandern oder in der Natur spazieren tut gut. Das ist keine besonders neue Erkenntnis. Zahlreiche Studien belegen, dass sich der regelmäßige Aufenthalt in der Natur günstig auf Herz-Kreislauferkrankungen sowie Diabetes auswirken kann. Kinder, die viel draußen sind, können sich besser konzentrieren und sind ausgeglichener. Ein Waldspaziergang senkt den Blutdruck und den Stresspegel, mindert Schmerzen und schlechte Laune, schafft Wohlbefinden und fördert Kreativität. Bei so viel positiven Effekten liegt die Frage nahe: Warum gibt es das nicht auf Rezept? Gibt es doch – seit kurzem in Kanada. Weiterlesen →

31. Mai 2022
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #142

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Der Ostpazifische Delfin wird wegen seiner atemberaubenden Sprünge mit zahlreichen Drehungen um die eigenen Achse (spinning) auch Spinnerdelfin genannt. Die Tiere drehen sich bis zu siebenmal und springen dabei drei Meter hoch, bevor sie immer noch „spinnend“ wieder ins Wasser eintauchen. Rekordhalter sind sie auch bei der Anzahl ihrer Zähne. Bis zu 252 kegelförmige Zähne passen in den Kiefer – kein anderes Säugetier hat mehr Beißerchen zu bieten.

27. Mai 2022
von Johanna Prinz
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Akustische Mimikry: Wenn Fledermäuse Insekten nachahmen

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Manchmal erreichen einen die Themen für neue Blogbeiträge ganz einfach übers Handy. In diesem Fall von einer Kollegin, die genau wusste, dass ich mich für ähnliche Themen begeistern kann wie sie. Und begeistert waren wir beide: von einer Studie, die so cool ist, dass ich mich mal genauer einlesen musste. Es geht um Mimiky. Ihr wisst schon: Das ist, wenn harmlose Schwebfliegen so tun als seien sie stechwütige Wespen und mit einer schwarz-gelben Färbung Vögel abschrecken. So nach dem Motto: „Ich tue so als könne ich stechen und werde dadurch nicht gefressen.“ In der Studie, die die Kollegin mir geschickt hat, geht es auch um Mimikry. Allerdings um akustische. Weiterlesen →