Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

6. April 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #94

Foto: pixabay.com

Nicht nur im Pflanzen- und Tierreich gibt es Rekorde, sondern auch in der Geologie. Es gibt einen Aquamarin, der mehr als 60 Kilogramm wiegt, zwanzig Meter lange Quarzkristalle und Steinsalzkristalle mit mehr als einem Meter Kantenlänge. Ob ein Kristall aber als „besonders groß“ gilt, hängt auch davon ab, wie er sonst so wächst: der so genannte Antimonit bleibt zum Beispiel eher kurz, aber sein Rekordexemplar ist etwa einen Meter lang – dafür jedoch nur wenige Millimeter dick.

2. April 2021
von Karolin Küntzel
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Frohe Ostern!

Foto: K. Küntzel

Wir wünschen Euch ein frohes Osterfest und hoffen, Ihr könnt es zusammen mit Euren Lieben genießen. Geht raus und feiert den Frühling, das Zwitschern der Vögel, die ersten duftenden Blumen und die emsigen Bienen und Hummeln. Vielleicht habt Ihr Zeit für ausgedehnte Spaziergänge durch Wald, Feld und Flur oder Ihr verlebt die freien Tage im Garten oder auf dem Balkon mit einer Tasse Kaffee und einem guten Buch. Macht es Euch schön und bleibt gesund!

30. März 2021
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #93

Foto: pixabay.com

Manche Pilze riechen erdig, andere stinken und einer duftet tatsächlich nach Rosen. Es ist der seltene Duftende Feuerschwamm, der ausschließlich auf dem Totholz von großen Tannen wächst, die ihm außerdem noch dickes Holz bieten müssen. Wer so anspruchsvoll ist, hat es nicht leicht, und so ist der wohlriechende Pilz nur noch in wenigen Gegenden anzutreffen wie zum Beispiel im Urwaldgebiet Mittelsteighütte, einem alten Naturschutzgebiet im Nationalpark Bayerischer Wald.

26. März 2021
von Johanna Prinz
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Der Austernfischer macht was er will

Foto: pixabay.com

Im Moment schreibe ich Texte über Meerestiere. Fische und Vögel und so. Die meisten von denen lassen sich ganz einfach mit bestimmten Eigenschaften in Verbindung bringen. Und meistens verhalten sie sich auch immer gleich und es ist einfach über sie zu schreiben. Nicht so der Austernfischer, denn der scheint echt zu machen, was er will. Immer wenn ich denke, jetzt hätte ich eine seiner Eigenarten kapiert, lese ich woanders, dass es auch Abweichungen gibt. Der Austernfischer stellt sich quer. Trotzdem mag ich ihn. Und heute erzähle ich euch mal, wieso. Weiterlesen →

23. März 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #92

Foto: pixabay.com

Erdferkel sind nachtaktiv und ruhen sich tagsüber in ihrer Höhle aus, bevor sie abends zur Nahrungssuche aufbrechen. Warzenschweine sind tagaktiv und brauchen für die Nacht ein sicheres Versteck. Da trifft es sich gut, dass sie in derselben Gegend leben wie die Erdferkel, denn wenn der Abend anbricht und das Erdferkel seine Höhle verlässt, steht das Warzenschwein manchmal schon bereit, um für die Nacht einzuziehen – am nächsten Morgen wird dann wieder getauscht.

19. März 2021
von Karolin Küntzel
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Wie klingt ein Kläfferkauz?

Foto: pixabay.com

Für ein Kindersachbuch habe ich vor einiger Zeit Meerestiere und ihre Lautäußerungen recherchiert. Das war super interressant, denn unter Wasser ist es keineswegs still. Selbst Muscheln und Schnecken können Töne von sich geben. Bei dieser Arbeit bin ich auf das Tierstimmenarchiv des Naturkundemuseums in Berlin gestoßen und das ist eine wahre Schatzkiste voll mit tierischen Tönen der unterschiedlichsten Arten. Eine von ihnen ist der Kläfferkauz.

Und wie klingt der so?

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16. März 2021
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #91

Foto: pixabay.com

Der Zigarrenwickler (byctiscus populi) ist ein kleiner blauschwarzer Käfer, der für seine Eier ein ganz besonderes Nest baut. Mit seinem langen Rüssel bohrt er ein Loch in den Blattstängel, mit dem Ziel, den Saftfluss zu unterbrechen. Das Blatt welkt und ist wenige Stunden später so schlapp, dass der Käfer es wie eine Zigarre aufrollen und darin seine Eier – unsichtbar für jeden Feind – ablegen und verstecken kann.

12. März 2021
von Johanna Prinz
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Springspinnen: Jagd „auf Sicht“

Foto: pixabay.com

„Ach du Sch…, bleib bloß dran! Die ist echt riesengroß!“ Die Freundin am Telefon kann mir leider nicht helfen, als ich in der Abstellkammer eine dicke Spinne entdecke. Also gehe ich alleine auf einen kleinen Fangausflug. Mit einem Glas und einem Stück Pappe ist der heimliche Mitbewohner schnell eingefangen und rausgesetzt. Brrrr. Spinnen und ich … das ist jetzt nicht die große Liebe. Ich finde sie biologisch interessant und könnte mir eine als Haustier vorstellen, sofern das Terrarium bombensicher schließt. Trotzdem habe ich keine Lust auf die superschnellen Biester, die unvermittelt aus einer Ecke gerannt kommen. Doch bei einer Spinnengruppe werde ich schwach: Springspinnen sind einfach superniedlich. Weiterlesen →

9. März 2021
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #90

Foto: pixabay.com

Bevor Vogelspinnen sich häuten, hören sie auf zu fressen und verhalten sich deutlich ruhiger als sonst. Um aus ihrem harten Chitinpanzer heraussteigen zu können, muss die Spinne eine Körperhaltung finden, in der sie sich in Ruhe häuten und die alte Haut dann abstreifen kann – bitte nicht lachen: dazu legt sich die Spinne mit angewinkelten Beinen auf den Rücken. Ist der Häutungsrest abgestoßen und die Spinne ist ihn losgeworden, bleibt sie noch eine Weile liegen, um sich von der Anstrengung zu erholen, bevor sie sich wieder umdreht und davonkrabbelt.

5. März 2021
von Karolin Küntzel
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Rosmarin: gar nicht so empfindlich

Foto: K. Küntzel

Letzten Herbst haben wir im Hausgarten ein wahres Rosmarin-Monster aus einem Beet gegraben. Der ausufernde Strauch musste einem Gartenhaus weichen. Seine neue Heimat bekam er im Schrebergarten. Dort setzten wir ihn in ein großes Loch, füllten die ausgehobene Erde wieder ein, drückten sie fest, gossen an und hofften, dass sich der Busch dort wohlfühlt. Und dann?

Dann taten wir den Winter über nichts.

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