Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

27. Oktober 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #74

Foto: pixabay.com

Nashörner und Rotschnabel-Madenhacker leben häufig eng zusammen, das heißt: der Vogel sitzt auf dem Nashorn, sammelt Parasiten von seiner Haut und warnt dafür vor Feinden. Eine Studie, die in der Zeitschrift „Current Biology“ veröffentlicht wurde, beschreibt, dass Nashörner die einen Vogel haben, sogar sehr viel besser vor Menschen geschützt sind. Die kurzsichtigen Nashörner nehmen Menschen nämlich manchmal erst dann wahr, wenn sie wenige Meter von ihnen entfernt sind – mit Madenhacker hingegen sind die Tiere in 100% der Fälle früher alarmiert und bemerken Menschen im Schnitt schon in einer Entfernung von 61 Metern.

23. Oktober 2020
von Karolin Küntzel
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Buchtipp: Im Garten ist es niemals still

Foto: K. Küntzel

Bärbel Oftring hat ein neues Buch geschrieben. Falls ihr nicht wisst, wer das ist – sie ist Biologin und Autorin. Menschen, die sich wie wir viel mit Naturthemen beschäftigen, denen wird der Name ein Begriff sein. An ihr kommt man im Sachbuchbereich kaum vorbei, wenn es um Tiere und seit einiger Zeit verstärkt auch um Pflanzen geht. Ihr neues Gartenbuch beschäftigt sich mit der Sprache der Pflanzen und stellt die These auf, dass Gärtner, die „pflanzisch“ verstehen, mehr Erfolg haben. Da muss ich doch glatt mal nachlesen, wie sie darauf kommt.

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20. Oktober 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #73

Foto: pixabay.com

Katzen signalisieren ihre Friedfertigkeit und ihr Wohlbefinden mit einem Blinzeln oder komplett geschlossenen Augen. Sie mögen es nicht, wenn sie angestarrt werden und reagieren deshalb wesentlich positiver auf Menschen, die sich ihnen ebenfalls mit einem Blinzeln nähern – das fanden Forscher von der University of Sussex nun in einer Versuchsreihe mit 24 Hauskatzen heraus. Dieses langsame Blinzeln, die „Slow Blink Sequenz“ können Katzenbesitzer gezielt einsetzen, um eine gute emotionale Beziehung zu ihrer Katze aufzubauen.

 

16. Oktober 2020
von Johanna Prinz
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Alpendohlen: Bitte nicht füttern

Foto: pixabay.com

Ich kriege Reisefotos aufs Handy geschickt. Und da man im Moment ja nirgendwo hinfahren kann, wo viele Menschen sind, stammen die Bilder von einem Berggipfel. Weit und breit nur Felsen … und auf dem Wanderstiefel bei der Rast: ein Vogel. Ich wundere mich, denn der wandernde Fotograf ist eindeutig keine Disney-Prinzessin. Wieso sitzt da also ein Vogel auf seinem Schuh? Dann sehe ich: der Vogel ist eine Alpendohle. Und der Wanderweg zum Gipfel ist wahrscheinlich an anderen Tagen etwas … touristischer. Dafür spricht zumindest die Zutraulichkeit der Vögel. Denn die werden offenbar von anderen Leuten häufiger mal gefüttert. Völlig unnötig natürlich, denn es sind ja Wildvögel.

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13. Oktober 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #72

Foto: pixabay.com

Dass Meeresschildkröten daran sterben können, wenn sie Plastikmüll fressen, ist ja schon bekannt. Bisher war man immer davon ausgegangen, dass die Schildkröten den Meeresmüll fressen, weil sie zum Beispiel treibende Plastiktüten mit ihrer Nahrung, den Quallen, verwechseln. Doch nun hat sich herausgestellt, dass die Tiere auch auf den Geruch reagieren, den die Tüten verströmen, wenn sie mit Algen und Mikroorganismen bewachsen sind  – dass die für eine Schildkröte offenbar total lecker riechen, ist doch irgendwie doppelt traurig, oder?

9. Oktober 2020
von Karolin Küntzel
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Was tun mit grünen Tomaten am Saisonende?

Foto: pixabay.com

Das Schrebergarten-Jahr neigt sich dem Ende zu. Das Bohnengerüst ist abgebaut, die Kartoffeln gerodet und das letzte Gürkchen gepflückt. Nur im Tomatenhaus hängen noch Früchte an den Sträuchern. Sie sehen perfekt aus, sind schön prall, nur leider nicht rot, sondern noch grün. Ich pflücke sie trotzdem, denn am Strauch werden sie jetzt wegen der Kälte nachts nicht mehr ausreifen. Genießbar sind sie so nicht, aber mit ein bisschen Geduld wird das noch was.

 

 

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6. Oktober 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #71

Foto: pixabay.com

Der Apotheker August Fischer erfand im Jahr 1932 den ersten gebrauchsfertigen Klebstoff auf Kunstharz-Basis, mit dem sich zu dieser Zeit alle Materialien verkleben liessen – sogar Kunststoff. Der damaligen Tradition in der Büro- und Schreibwarenbranche folgend gab er seinem Kleber den Namen eines Vogels. UHU war geboren und komplettierte den Schulranzen, in dem vielleicht schon der Füller und die Tinte von Pekikan oder die Farben und Pinsel von Marabu einen Platz hatten.

2. Oktober 2020
von Johanna Prinz
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Fluchende Papageien

Foto: pixabay.com

Habt ihr neulich mal Radio gehört? Ich saß im Auto und hörte auf wirklich jedem Sender die Geschichte von den fluchenden Graupapageien. Das muss wohl in irgendeinem Presseverteiler gewesen sein. Jedenfalls ging die Geschichte ziemlich durch die Medien und immer wenn ich sie hörte, musste ich ein bisschen lachen. Falls ihr keine Ahnung habt, worüber ich gerade rede: ich erzähle euch die Geschichte noch mal. Und weil die eher kurz ist, erzähle ich auch noch ein bisschen über den Graupapagei. Denn der ist (wie viele Papageien) ziemlich interessant. Weiterlesen →

29. September 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #70

Foto: pixabay.com

Wenn Enten fliegen, können sie (anders als Adler oder Mauersegler) nicht gleiten, sondern müssen immer wieder mit den Flügeln schlagen. Auf diese Weise nehmen sie ordentlich Fahrt – oder Flug – auf, wie sich dieses Jahr im schweizer Kanton Bern gezeigt hat: hier flog nämlich eine Ente mit mehr als 50 km/h in eine Radarfalle – erlaubt waren 30 km/h. Wahrscheinlich hat die Ente sich an diesem Tag mal wirklich Zeit gelassen, denn eigentlich können die Vögel noch weitaus schneller fliegen!

25. September 2020
von Karolin Küntzel
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DIY: Waschmittel aus Kastanien herstellen

Foto: pixabay.com

Die Kastanien sind reif und bei meinem letzten Ausflug habe ich sofort ein paar gesammelt. Allerdings nicht, um mit dem (inzwischen sehr großen) Kind zu basteln und Schweinchen zu schnitzen, sondern um damit zu waschen. Das geht nämlich sehr gut und der Aufwand ist überschaubar. Noch viel besser ist aber, dass dieses Waschmittel ganz ohne Chemie auskommt und nichts kostet. Warum die Wäsche durch Kastanien sauber wird und wie ihr euer „Baumfrucht-Waschmittel“ herstellt, erfahrt ihr heute.

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