Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

5. Juni 2020
von Johanna Prinz
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Buchtipp: Mein Stadtbalkon

Foto: J. Prinz

Werbung – wegen Verlinkung

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie Karolin und ich zum ersten Mal beim IVG-Medientag waren? Da saßen wir abends beim Blogger-Stammtisch und ich lauschte andächtig den Erzählungen der „richtigen“ Garten-Blogger. Für mich war an diesem Abend sehr viel neu, vor allem die Information, dass Tomaten ein Dach brauchen. Ich hatte auf meinem Balkon aber kein Dach. Und als ich gerade verzweifeln wollte, sagte eine Blogger-Kollegin: „Dann nimm doch einfach Wildtomaten.“ Die Kollegin war Melanie Öhlenbach vom Blog Kistengrün. Und sie hat mittlerweile endlich mal alle ihre Tipps in einem Buch zusammengefasst. Es heißt „Mein Stadtbalkon“. Weiterlesen →

2. Juni 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #56

Foto: pixabay.com

Emotionen zu untersuchen ist sauschwer, aber Forschungsteams der Universität Würzburg und der TU Dresden, wollten trotzdem wissen, was traurige Gefühle mit unserem Gehirn machen. Es gab schon länger den Verdacht, dass der Geruchssinn des Menschen, eng mit seinen Emotionen verknüpft ist. Tatsächlich kam in einer Studie heraus, dass das Gehirn der Versuchspersonen, zumindest auf unangenehme Gerüche, weniger stark reagierte, wenn diese zuvor eine traurige Filmszene angeschaut hatten – darauf ein Taschentuch.

29. Mai 2020
von Karolin Küntzel
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Die Grabengärten in Mainbernheim

Foto: K. Küntzel

Vor kurzem war ich mit meiner Familie auf Recherchereise in Unterfranken. Für die Nacht suchten wir einen ruhigen Stellplatz für den Campingbus und landeten zufällig in einem kleinen, sehr hübschen Städtchen im Landkreis Kitzingen: Mainbernheim. Die mittelalterliche Stadt ist von einer Stadtmauer umgeben und außerhalb dieser Mauer liegen ganz besondere Gärten. Ich habe sie mir angeschaut.

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26. Mai 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #55

Foto: pixabay.com

Demnächst schlüpfen in einigen Bundesstaaten der USA die 17-Jahre-Zikaden (Magicicada septendecim) und veranstalten bei der Werbung um einen Paarungspartner einen Höllenlärm. Die Tiere heißen so, weil die Larven sage und schreibe 17 Jahre im Boden verbringen, bevor sie sich ans Licht wagen. Mehrere Millionen der zirpenden Insekten tummeln sich dann auf einem Hektar Land, bevor sie nach vier bis sechs Wochen, wenn die Eier für die nächste Generation gelegt sind, wieder sterben.

22. Mai 2020
von Johanna Prinz
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Wieso mag eigentlich niemand Blattläuse?

Foto: pixabay.com

Meine Minzpflanze hat Blattläuse! Und ich habe keine Ahnung, wie das so schnell gehen konnte. Die Minze war nämlich gerade eben noch winzig klein und schiebt erst seit wenigen Wochen richtige Triebe aus der Erde. Die Pflanze ist noch nicht mal richtig gewachsen und hat schon Läuse! Viele Läuse. Und während ich mich ärgere und am liebsten den ganzen Pflanzkübel abwaschen möchte, frage ich mich: Wieso mag eigentlich niemand Blattläuse? (Inklusive mir selbst.) Vielleicht sind die ja cool? Also habe ich nachgeschaut. Weiterlesen →

19. Mai 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #54

Foto: pixabay.com

Kaulquappen machen bekanntlich eine Metamorphose durch – und diese betrifft nicht nur das Aussehen, sondern auch noch gleich die großen Charakteristika eines Tieres: Atmung, Ernährung und Fortbewegung. Zunächst atmen Kaulquappen nämlich durch Kiemen, bewegen sich ausschließlich schwimmend fort und fressen grünen Algenbelag. Später, als fertiger Frosch, schwimmen und hüpfen die Tiere, fressen nur tierische Kost und atmen ohne Kiemen, dafür aber mit einer Lunge und über ihre Haut.

15. Mai 2020
von Karolin Küntzel
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Schaukeln im Schrebergarten: Ein Produkttest

Foto: K. Küntzel

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Normalerweise krieche ich im Schrebergarten durch die Beete. Nur selten hole ich mir einen Stuhl und setze mich hin. Damit ist jetzt Schluss, denn Schaukeln ist mein neues Sitzen. Alles begann mit der Anfrage, ob wir nicht einen Beitrag über die Hollywoodschaukeln schreiben wollen, die vom bayerischen Familienunternehmen Angerer (www.hollywoodschaukel-paradies.de) hergestellt werden. Hmmh, mal nachdenken – und dann sagten wir zu. Weiterlesen →

12. Mai 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #53

Foto: pixabay.com

Küstenseeschwalben legen unglaublich weite Strecken zurück, die sich im Laufe ihres Lebens auf die dreifache Entfernung hin und zurück zum Mond summieren können. Jedes Jahr fliegen sie rund 40.000 Kilometer von ihren arktischen Brutgebieten bis zur Antarktischen Küste. Dabei nehmen sie nicht den direkten Weg, sondern machen jede Menge Umwege, um Futterplätze anzusteuern oder schlechtem Wetter auszuweichen.

8. Mai 2020
von Johanna Prinz
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Schön, aber giftig: das Flammende Herz

Foto: pixabay.com

Plötzlich ist sie da, die Kindheitserinnerung: bei uns im Garten gab es ein Flammendes Herz. Wusste ich gar nicht mehr. Und jetzt wo ich mich wieder daran erinnert habe, fällt mir auf, dass ich die Pflanze schon total lange nicht mehr gesehen habe. Ist die irgendwie nicht mehr „in“? Hat jemand von euch sowas noch? Ihr kennt das Flammende Herz vielleicht auch als Tränendes Herz. Und vielleicht hat ihr es nicht in pink, sondern in weiß. Jedenfalls: die Blüte der Pflanze ist richtig hübsch. Und woher sie ihren Namen hat, sieht man auch sofort. Und da frage ich mich gleich: wo kommt sie eigentlich her? Weiterlesen →

5. Mai 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #52

Foto: pixabay.com

Die „semipermeable Membran“ scheint in so manchem Bio-Unterricht sehr unbeliebt zu sein, weil niemand versteht, was sie macht und warum sie so einen komischen Namen hat. Dabei ist es eigentlich ziemlich simpel, wenn man es nur stark genug vereinfacht: eine semipermeable Membran ist eine Barriere mit Löchern drin, die halb(semi)-durchlässig(permeabel) ist. Das bedeutet, dass bestimmte Stoffe durch die Löcher in der Membran hindurchpassen, andere jedoch zu groß sind und deshalb von ihr zurückgehalten werden.