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Natur und so

Neu im Büro: der Zwergpfeffer

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Foto: J. Prinz

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Normalerweise gucke ich genauer hin, wenn ich Topfpflanzen kaufe. Ich weiß, dass der tolle Farn, den ich immer so schön finde, eigentlich aus dem tropischen Regenwald kommt und bei uns im Büro vermutlich schnell eingehen würde. Oder dass die hübsche Bromelie am liebsten Regenwasser mag – das ich im Büro aber nicht erst umständlich einsammeln will. Normalerweise kaufe ich also nur pflegeleichte Pflanzen, oder zumindest solche, von denen ich weiß, welche Pflege sie brauchen. Diesmal habe ich das aber nicht gemacht.

Die neue Büropflanze habe ich einfach nur deshalb gekauft, weil sie hübsch aussah. „Wird schon gutgehen“, habe ich gedacht und seelenruhig an der Kasse bezahlt. Zuhause war ich dann aber doch neugierig: Was bitte ist Peperomia rotundifolia? Und: Schafft sie wohl unseren Büro-Alltag?

Foto: J. Prinz

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Glück gehabt! Unser Neuzugang stammt aus Mittel- und Südamerika und heißt Zwergpfeffer. Die Pflanze mag Temperaturen um die 20°C, genau wie ich, und sie hält es gut in einem hellen trockenen Raum aus. Genau wie ich. Pralle Sonne hingegen oder Staunässe findet sie gar nicht gut. Es darf eher von allem ein bisschen sein, aber bitte gleichmäßig. Wie gut, dass wir im Büro sowohl eine Heizung als auch eine Klimaanlage haben. Wenn ich also im nächsten Winter wieder die erste bin die nach mehr Wärme verlangt, kann ich es jetzt wenigstens auf den Zwergpfeffer schieben.

 

Foto: J. Prinz

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Leider mag auch diese Zimmerpflanze ganz gerne Regenwasser – siehe oben. Doch wenn man dem Internet glaubt, darf man auch mit abgestandenem Wasser gießen. Das passt super, denn dann kann ich einfach das alte Wasser nehmen, das wir nicht mehr für Tee benutzen wollen. Dann schleppen wir auch nie wieder umsonst eine Kanne Wasser nach oben in unser Dachgeschoss. Alles für die Pflanze!

Ich bin mal sehr gespannt, wie sich der Zwergpfeffer neben meinem Schreibtisch so schlägt, denn wie wir ja wissen, machen Büropflanzen kreativ und glücklich. Dann sorge ich wohl mal besser dafür, dass auch die Pflanze bei uns glücklich ist…

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Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

Autor: Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

2 Kommentare

  1. Mir scheint, es wäre auch genau die richtige Bürpflanze für mich 🙂

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