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Natur und so

Schaukeln im Schrebergarten: Ein Produkttest

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Foto: K. Küntzel

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Normalerweise krieche ich im Schrebergarten durch die Beete. Nur selten hole ich mir einen Stuhl und setze mich hin. Damit ist jetzt Schluss, denn Schaukeln ist mein neues Sitzen. Alles begann mit der Anfrage, ob wir nicht einen Beitrag über die Hollywoodschaukeln schreiben wollen, die vom bayerischen Familienunternehmen Angerer (www.hollywoodschaukel-paradies.de) hergestellt werden. Hmmh, mal nachdenken – und dann sagten wir zu.

Zwischen mondän und piefig?

Foto: K. Küntzel

Allein der Name: Hollywoodschaukel. Das klingt nach weiter Welt und Glamour, Schampus und vertrödelten Sonnentagen. Dem Wort Schrebergarten haftete dagegen früher eher der Muff schlechtgelüfteter Lauben und bürokratischer Verordnungen an. Trotz dieser scheinbaren Gegensätzlichkeiten passt beides gut zusammen, so gut, dass der Nachbar gleich zwei große Hollywoodschaukeln sein Eigen nennt. Bei uns steht jetzt auch eine, eine kleine für eine Person, und der Platz darin ist sehr beliebt.

Vier Hände für Klein-Hollywood

Foto: K. Küntzel

Die Spedition lieferte pünktlich zwei schwere Pakete und wir fuhren damit an einem schönen Tag in den Garten und machten uns an den Aufbau. Erstmal alles schön sortieren, einen Überblick bekommen und dann geht es los. Alle Teile machen einen sehr robusten und gut verarbeiteten Eindruck und dank Anleitung kommen wir gut voran. Meine Tochter hilft mir beim Aufbau und das ist gut, denn zwischendurch braucht es einfach mehr als zwei Hände. Einmal „verschrauben“ wir uns, einmal vergessen wir ein Teil und am Schluss, nur eine halbe Stunde später, haben wir trotz mehrmaliger Kontrolle zwei Unterlegscheiben und eine Mutter übrig (eine Zugabe?). Egal, „Klein-Hollywood“ steht, schaukelt und macht eine gute Figur. Meine Tipps zum Aufbau und eine Anmerkung:

  • Werkzeug zum Verschrauben ist nicht dabei. Besorgt euch einen passenden Schraubenschlüssel, bevor ihr mit dem Aufbau anfangt.
  • Die First- und Seitenstangen lassen sich am leichtesten zusammensetzen, wenn die Teile auf dem Boden liegen. Im Stehen verkanten sie leicht.
  • Der mitgelieferte Becherhalter ist praktisch, aber leider aus Plastik. Hier hätte ich mir ein Modell aus Metall gewünscht, auch wenn der Halter keiner großen Beanspruchung ausgesetzt ist. Das würde der guten Qualität der Schaukel entsprechen und optisch „gleichziehen“.

Schwungvoll im Garten

Foto: K. Küntzel

Die Hollywood-Schaukel (Modell Royal Style Singleschaukel, Design Style terra) steht nun schon eine kleine Weile im Garten und erfreut sich großer Beliebtheit. Sie ist bequem und gemütlich, das Sonnendach schützt gut vor gleißendem Licht und lässt sich einhändig verstellen, die Höhe ist angenehm zum Schaukeln und das Getränk immer griffbereit. Ich setze mich seitdem im Garten tatsächlich öfter hin und auch die Tochter, die erst skeptisch war, hat sie zum Lieblingsplatz erklärt.

Kleine Anekdote am Rande: Seit Jahren hägt in der Laube ein Holzschriftzug an der Wand: Mir reichts, ich geh schaukeln. Bisher war das nur eine leere Drohung. Jetzt mache ich ernst und lass öfter mal die Beine baumeln. Schön ist das!

*Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Angerer Freizeitmöbel GmbH*

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Karolin Küntzel

Jahrgang 1963, ist freiberufliche Autorin, Dozentin und Kommunikationstrainerin. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Weiterbildungsmanagement in Berlin und war lange Zeit in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2006 ist sie selbstständig, unterrichtet und schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Ihre Wissbegier hat sie quasi zum Beruf gemacht. Sie lebte mehrere Jahre alleine in einem Haus im Wald, mehrere Wochen mit einer kleinen Crew auf einem Schiff auf dem Atlantik und bezeichnet sich selbst als überzeugte Rausgängerin. Sie sieht gerne unter Steinen nach. Mehr Infos unter: www.karibuch.de

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Autor: Karolin Küntzel

Jahrgang 1963, ist freiberufliche Autorin, Dozentin und Kommunikationstrainerin. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Weiterbildungsmanagement in Berlin und war lange Zeit in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2006 ist sie selbstständig, unterrichtet und schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Ihre Wissbegier hat sie quasi zum Beruf gemacht. Sie lebte mehrere Jahre alleine in einem Haus im Wald, mehrere Wochen mit einer kleinen Crew auf einem Schiff auf dem Atlantik und bezeichnet sich selbst als überzeugte Rausgängerin. Sie sieht gerne unter Steinen nach. Mehr Infos unter: www.karibuch.de

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