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Die zehn häufigsten Tierphobien

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Foto: pixabay.com

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Vor einer Spinne, die plötzlich auf dem Kopfkissen auftaucht oder einer Maus, die einem im Keller über die Füße huscht, kann man sich schon erschrecken. Erschrocken habe ich mich auch einmal, als mir beim Spaziergang durch eine Wiese unvermittelt ein Frosch an die Beine sprang. Ich habe Respekt vor Kampfhunden und mag keine Milben. Eine Phobie habe ich deswegen aber noch nicht – zum Glück. Es gibt aber Menschen, bei denen die Angst vor bestimmten Tieren so stark ausgeprägt ist, dass sie mit Flucht reagieren oder eine Begegnung mit der angstauslösenden Kreatur komplett zu vermeiden suchen. Zu den zehn häufigsten Tierphobien zählen:

1. Angst vor Spinnen (Arachnophobie)

Foto: pixabay.com

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Mit einer Spinne im selben Zimmer sein? Für viele Arachnophobiker ist das unmöglich. Zugegeben, die Spinne ist generell nicht das beliebteste Tier und in einigen Ländern muss man sich auch vor giftigen Exemplaren in acht nehmen, hierzulande sind die Krabbler aber in der Regel harmlos.

2. Angst vor Bienen (Apiophobie)

Es gibt Menschen, die ertragen das Summen von Bienen nicht und haben panische Angst, von einer Biene gestochen zu werden. Zu ihnen zählen keineswegs nur Personen, die allergisch auf einen Bienenstich reagieren und entsprechend vorsichtig sein müssen. Ich habe zwar keine Angst vor Bienen, fuchtele aber auch schon mal wild mit den Händen herum, wenn Wespen in meine Nähe kommen (falsch, ganz falsch – ich weiß!).

3. Angst vor Schlangen (Ophidiophobie)

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Schlangen „schleichen“ sich lautlos an, haben zum Teil Giftzähne oder verfügen über so viel Kraft, dass sie einem Erwachsenen ohne Probleme die Luft abdrücken können. Keine schönen Aussichten, aber viel Potential für Ängste.

4. Angst vor Haien (Elasmophobie)

Seit der „Weiße Hai“ mit seiner eingängigen Melodie („Dumdedumdum. Dumdedumdum…“) in Folge 1–3 Menschen auseinandergerissen oder gleich ganz verschlungen hat, ist die Angst vor den Meeresräubern sicher nicht kleiner geworden. Der Hai hatte damit sein mieses Image weg und daran hat auch die spätere Aufklärung über das keineswegs so aggressive Verhalten des Tieres grundsätzlich etwas ändern können.

5. Angst vor Hunden (Kynophobie)

Foto;: pixabay.com

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Es gibt Menschen, die vergöttern Hunde und solche, die den Kontakt mit den Tieren aus Angst vor ihnen konsequent vermeiden. Ich befinde mich emotional irgendwo dazwischen, seit mich ein Schäferhund bei Verwandten mal tierisch in den Hintern gebissen hat. Die 150 Kilometer lange Rückfahrt konnte ich anschließend nur liegend auf dem Bauch bewältigen. Seitdem ist mein Verhältnis zu größeren und vor allem wilden Hunden etwas getrübt.

6. Angst vor Reptilien oder Kriechtieren (Herpetophobie)

Gar keine schlechten Erfahrungen habe ich dagegen mit Reptilien oder Kriechtieren. Ich mag Schnecken und Eidechsen, finde Blindschleichen sogar hübsch und würde sie auch anfassen, wenn sie es zuliessen. Menschen mit einer Reptilienphobie bekommen wahrscheinlich schon bei dem bloßen Gedanken Herzrasen.

7. Angst vor Katzen (Ailurophobie)

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Für vielen Menschen schwer vorstellbar ist eine Katzenphobie. Dabei ist sie weit verbreitet und so mächtige Männer wie Julius Cäsar, Alexander der Große und Napoleon Bonaparte sollen unter ihr gelitten haben.

8. Angst vor Pferden (Equinophobie)

Alle Mädchen mögen Pferde? Wahrscheinlich nicht, denn es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die panische Angst vor den Tieren haben. Sie fürchten sich vor deren Größe, haben Angst vorm Reiten und davor, hinunterzufallen.

9. Angst vor Mäusen (Murophobie)

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Frauen, die kreischen und Zuflucht auf einem Stuhl suchen, sind ein beliebtes Klischee für die Angst vor Mäusen. Dabei fliehen keineswegs nur weibliche Wesen in höhere Etagen, auch Männer sollen dort schon nach einer Mausbegegnung gesichtet worden sein.

10. Angst vor Fröschen (Bufonophobie)

Nicht jeder möchte einen Frosch küssen. Auch nicht in der Hoffnung auf einen Prinzen und auf das Ende aller finanziellen Sorgen. Vielen Menschen sind Frösche zu glitschig und zu unberechenbar in ihren Sprüngen und schon hat man sie – ich erwähnte es bereits – am Bein.

Die Liste ließe sich weiter fortsetzen. Dazu vielleicht in einem späteren Blogbeitrag mehr.

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Karolin Küntzel

Jahrgang 1963, ist freiberufliche Autorin, Dozentin und Kommunikationstrainerin. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Weiterbildungsmanagement in Berlin und war lange Zeit in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2006 ist sie selbstständig, unterrichtet und schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Ihre Wissbegier hat sie quasi zum Beruf gemacht. Sie lebte mehrere Jahre alleine in einem Haus im Wald, mehrere Wochen mit einer kleinen Crew auf einem Schiff auf dem Atlantik und bezeichnet sich selbst als überzeugte Rausgängerin. Sie sieht gerne unter Steinen nach. Mehr Infos unter: www.karibuch.de

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Autor: Karolin Küntzel

Jahrgang 1963, ist freiberufliche Autorin, Dozentin und Kommunikationstrainerin. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Weiterbildungsmanagement in Berlin und war lange Zeit in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2006 ist sie selbstständig, unterrichtet und schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Ihre Wissbegier hat sie quasi zum Beruf gemacht. Sie lebte mehrere Jahre alleine in einem Haus im Wald, mehrere Wochen mit einer kleinen Crew auf einem Schiff auf dem Atlantik und bezeichnet sich selbst als überzeugte Rausgängerin. Sie sieht gerne unter Steinen nach. Mehr Infos unter: www.karibuch.de

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