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Natur und so

Heißen alle Pferdekinder Ponys?

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Kinder bezeichnen gerne alle kleinen Pferdchen als Ponys und auch in Bilderbüchern oder Erstlesern wird der Unterschied zwischen Pferd und Pony manchmal nicht ganz so deutlich. Nicht jedes Pferdekind ist auch ein Pony, aber jedes Pony ist ein Pferd. Hört sich verwirrend an, ist aber eigentlich ganz einfach. Ponys sind eine eigene Pferderasse und die Kinder von Ponys heißen ebenso wie bei anderen Pferderassen Fohlen. Einen wichtigen Unterschied gibt es zwischen Pferd und Pony und der liegt in der Größe der Tiere.

Größer oder kleiner?

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Ein Pferd ist über 1,48 Meter hoch, ein Pony (ganz gleich, welcher Rasse) bleibt unter einem Stockmaß von 1,48 Metern. Gemessen wird dabei vom Fuß des Pferdes bis zum höchsten Punkt des Rückens, dem Widerrist (dem Übergang zwischen Hals und Rücken). Die maximale Größe von knapp anderthalb Metern erreicht das Scottish Highland Pony, die kleinsten Vertreter der Rasse stellt das argentinische Falabella mit gerade einmal 75 Zentimeter Höhe. Oft werden Ponys anhand ihrer Größe in Gruppen eingeteilt. So gibt es Zwergpferde wie das Shetlandpony, die höchstens 1,19 Meter hoch sind, sogenannte Kleinpferde (1,20 – 1,34 Meter Höhe), zu denen das Exmoorpony zählt und die Mittelpferde, mit einer Größe von 1,35 – 1,48 Meter. In dieser Gruppe sind zum Beispiel die beliebten Haflinger zu finden. Weitere bekannte Pony-Rassen sind das Island-Pony, das Norwegische Fjordpferd und das New-Forest-Pony.

Von stämmig bis stilvoll

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Alle Ponys haben einen stämmigen Körperbau und dürfen nur von leichten Kindern geritten werden? Stimmt nicht. Zwar haben viele Ponys einen gedrungenen Körper, die größeren von ihnen (Haflinger, Isländer, Norweger) sind aber so kräftig, dass sie auch Erwachsene tragen können. Auch sehen nicht alle Ponys langhaarig und struppig aus. Die mit Arabern veredelten Welsh- und Connemara-Ponys erinnern eher an eine Kleinausgabe von Sport- und Turnierpferden. Gemeinsam ist den Ponyrassen, dass sie robust, gutmütig und charakterstark sind. Eigenschaften, die zu ihrer Beliebtheit beitragen und sie zu idealen Pferden für Reitanfänger machen.

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Karolin Küntzel

Jahrgang 1963, ist freiberufliche Autorin, Dozentin und Kommunikationstrainerin. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Weiterbildungsmanagement in Berlin und war lange Zeit in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2006 ist sie selbstständig, unterrichtet und schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Ihre Wissbegier hat sie quasi zum Beruf gemacht. Sie lebte mehrere Jahre alleine in einem Haus im Wald, mehrere Wochen mit einer kleinen Crew auf einem Schiff auf dem Atlantik und bezeichnet sich selbst als überzeugte Rausgängerin. Sie sieht gerne unter Steinen nach. Mehr Infos unter: www.karibuch.de

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Autor: Karolin Küntzel

Jahrgang 1963, ist freiberufliche Autorin, Dozentin und Kommunikationstrainerin. Sie studierte Germanistik, Geschichte und Weiterbildungsmanagement in Berlin und war lange Zeit in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2006 ist sie selbstständig, unterrichtet und schreibt Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Ihre Wissbegier hat sie quasi zum Beruf gemacht. Sie lebte mehrere Jahre alleine in einem Haus im Wald, mehrere Wochen mit einer kleinen Crew auf einem Schiff auf dem Atlantik und bezeichnet sich selbst als überzeugte Rausgängerin. Sie sieht gerne unter Steinen nach. Mehr Infos unter: www.karibuch.de

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