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Vogelzug der Störche

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Foto: pixabay.com

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Sind die Störche schon da? Hat schon jemand einen gesehen? Oder ein Nest? Wo waren die überhaupt den ganzen Winter? In Afrika. Heute erzähle ich euch mal ein paar Sachen über den Vogelzug der Störche. Auf ihren Flügen zwischen den Sommergebieten in Europa und den Wintergebieten in Afrika legen die Störche jeweils bis zu 10.000 Kilometer zurück. Eine Gruppe nimmt dabei die westliche Strecke über Spanien nach Afrika. Die andere Gruppe fliegt im Osten über die Türkei und dann sogar noch ein Stück weiter bis nach Südafrika.

 

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Wie lange fliegt eigentlich so ein Storch? Ganz schön lange. Der Flug nach Afrika dauert etwa vier bis acht Wochen. Je nachdem, welchen Weg ein Storch fliegt. Für den Vogelzug versammeln sich die Störche in großen Schwärmen. Unterwegs machen sie immer wieder gemeinsam Rast, um sich satt zu fressen. Manchmal sogar auf Müllkippen. Auch wenn es das Ziel der Störche ist, irgendwann gemütlich im Nest zu sitzen, ist es bis dahin noch ein weiter Weg. Störche sind wahre Flugkünstler.

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Sie haben im Vergleich zu anderen Vögeln ungewöhnlich lange und eher breite Flügel. Und das mit gutem Grund! Diese Superflügel machen es möglich, dass sie sehr weite Strecken fliegen können, ohne müde zu werden. Storchenflügel fangen den Wind besonders gut ein und der Vogel kann sich auf einer warmen Luftströmung einfach treiben lassen. Dabei muss er nur ganz selten mit den Flügeln schlagen und spart so sehr viel Kraft.

Wie die Tiere sich dann treffen und dass sie nur ihrem Nest treu sind, haben wir euch ja schon mal erzählt. Also raus mit euch. Sind sie schon da? Ja? Da brat mir doch einer einen Storch!

Die Texte in diesem Blogbeitrag stammen übrigens (zum Teil) aus dem Buch  „Der Storch“ vom Hase und Igel Verlag. Schaut doch mal rein.

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Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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Autor: Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

2 Kommentare

  1. Liebe Johanna, wie passend: Heute früh, auf dem Weg zur Kita, habe ich mit meinem Enkel die ganze Zeit über Störche gesprochen – und zack, jetzt finde ich deinen Blog-Beitrag! Das ist perfekt. Heute Nachmittag schauen wir uns den Beitrag bestimmt noch einmal gemeinsam an! Liebe Grüße Barbara

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