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Natur und so

Vergissmeinnicht #143

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Foto: pixabay.com

Hummeln schlüpften bisher immer dann aus ihren Eiern wenn im Frühling viele Blumen blühen und es sofort Nahrung gibt. Durch den Klimawandel wird nun aber alles früher wärmer und die innere Uhr der Hummeln funktioniert nicht mehr: Sie schlüpfen auf einmal bis zu 23 Tage früher, weil es ja schon so warm ist – allerdings blühen dann noch keine Blumen und es fehlt Nahrung. Eine Studie hat nun belegt, dass die hungrigen Hummeln diesen Zustand beheben, indem sie kreisrunde Löcher in die Blätter ihrer Nahrungspflanzen nagen: das erzeugt bei der Pflanze einen Stresszustand und führt zu früherer Blüte.

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Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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Autor: Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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