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Natur und so

Vergissmeinnicht # 34

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Foto: pixabay.com

Ameisen finden es überhaupt nicht toll, wenn jemand zu nah an ihr Nest herankommt. Feinde, die zu dicht an einen Ameisenhaufen herankommen, werden vehement vertrieben, indem die Ameisen ihr Hinterteil ausrichten und eine starke Ameisensäure in die Höhe spritzen. Der Eichelhäher macht sich dieses Verhalten allerdings zunutze: er legt sich mit ausgebreiteten Flügeln auf den Ameisenhaufen, lässt sich absichtlich mit Säure vollspritzen und entfernt dadurch lästige Parasiten aus seinen Federn, die die Ameisensäure nämlich auch nicht mögen.

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Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

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Autor: Johanna Prinz

Jahrgang 1978, ist promovierte Diplom-Biologin. Sie war früher Affenforscherin im Zoo, leitete den Bildungsbereich in einem großen Naturkundemuseum und danach ein Nationalpark-Haus am Wattenmeer. Heute arbeitet sie, von ihrer Wahlheimat Lübeck aus, im Bereich „Naturvermittlung“ – vor allem als Museumsberaterin oder Autorin für Kindersachbücher. Manchmal hebt sie Regenwürmer von der Straße auf. Mehr Infos unter: www.naturvermittlung.de

2 Kommentare

  1. Wer die Säure ausprobieren will – das haben wir als Kinder gemacht: Ein paar Mal leicht auf einen Ameisenhaufen gespuckt und die Hand über die Stelle gehalten. Riecht gewaltig.
    Heute würde ich die armen Ameisen nicht mehr so stressen wollen.

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