Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

24. Mai 2019
von Johanna Prinz
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Warum haben Beuteltiere einen Beutel?

Foto: pixabay.com

Gerade schreibe ich an einem Kinderbuch, in dem Kängurus vorkommen. Es kommen auch noch andere Tiere vor. Ein paar davon hatten wir schon mal hier im Blog. Zum Beispiel die Meeresschildkröte oder das Faultier. Auch der Koala taucht im Buch und im Blog auf und ich überlege, warum man von dem eigentlich nie so niedliche Bilder sieht, auf denen ein Jungtier aus dem Beutel guckt – so wie beim Känguru, das diese ganze Gedankenkette ja überhaupt erst angestoßen hatte. Und ganz generell fragt man sich doch, ob es nicht einfachere Wege gibt, ein Jungtier zu transportieren. Warum also, haben Beuteltiere eigentlich Beutel? Weiterlesen →

21. Mai 2019
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #10

Foto: pixabay.com

Um seine Eier erfolgreich abzulegen, muss das Weibchen des Wollschwebers besonders gut zielen können. Es wirft sie, vermischt mit feinem Sand, in die Nähe eines noch offenen Wildbienennests, wo die Larven sofort schlüfen und sich dann mit in die Brutröhren der Biene schmuggeln. Die Wollschweberlarve ernährt sich zunächst vom Pollenvorrat der Wildbiene und saugt später ihre frisch geschlüpfte Larve aus.

17. Mai 2019
von Karolin Küntzel
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Totgesagte leben manchmal lang – Der Lazarus-Effekt

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Jetzt ist es offiziell: Über eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. So steht es im Bericht zur Artenvielfalt, der gerade vom Weltbiodiversitätsrat der Vereinten Nationen veröffentlicht wurde. Tagtäglich verschwinden Arten unwiederbringlich von dieser Erde – sie sterben aus. Bis auf ein paar wenige – die kehren wieder. Diese Wiederauferstehung von Arten, die bereits als ausgestorben galten, hat einen wenig biologischen Namen: Lazarus-Effekt.

 

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14. Mai 2019
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #9

Foto: pixabay.com

Kleine Libellenarten können bis zu 7000 Einzelaugen haben, Großlibellen sogar bis zu 30.000. Jedes von ihnen besitzt eine eigene Linse und zusammen bilden die Ommatidien – so der Fachbegriff für die Einzelaugen – das sogenannte Komplex- oder Facettenauge. Libellen sehen sehr gut und nehmen Bewegungen viel schneller wahr als der Mensch, wohl auch, weil sie den Kopf komplett drehen können, ohne den Körper zu bewegen.

 

10. Mai 2019
von Johanna Prinz
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Amaranth, Quinoa, Bulgur – Wo ist der Unterschied?

Foto: pixabay.com

„Schreib doch was über Amaranth“, sagt die Kollegin, als ich mit ihr im Büro sitze. Ich hole Luft, um zu antworten und halte dann inne. Ist Amaranth nicht ein Getreide? Vor meinem geistigen Auge taucht eine Schüssel mit kleinen Klümpchen auf. Ist das Amaranth? Oder Quinoa? Aber dieser Salat mit Bulgur, den ich mal auf einem Geburtstag gegessen habe, sah doch fast genauso aus. Ich glaube, es wird Zeit, dass ich der Sache mal auf den Grund gehe, denn jetzt will ich es auch wissen: wo ist bei Bulgur, Quinoa und Amaranth eigentlich der Unterschied – botanisch gesehen? Weiterlesen →

7. Mai 2019
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #8

Foto: pixabay.com

Die Federn des flugunfähigen Kiwis hängen schlapp herunter und ähneln eher einem Fell. Das liegt daran, dass ihnen die mikroskopisch kleinen Häkchen fehlen, die bei anderen Vögeln die Federäste zusammenhalten, die aus dem Schaft in der Mitte, herauswachsen. Außerdem haben Kiwis spezielle Tastfedern am Schnabel, die aussehen wie Schnurrhaare.

3. Mai 2019
von Karolin Küntzel
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Ein Palettenbeet für Kräuter bauen

Foto: K. Küntzel

Im Laufe der letzten Jahre haben sich bei uns ein paar Europaletten angesammelt, aus denen wir für den Garten Möbel bauen wollten. Zeit war nur leider nie. Für ein vertikales Kräuterbeet hat sie nun aber doch gereicht. Und während der Mann die Laube schwedenrot anstrich, habe ich das neue Kräuterregal weiß gepinselt. Der Bau ist übrigens nicht schwierig und in wenigen Stunden erledigt. Da frage ich mich natürlich: Warum haben wir das nicht schon längst gemacht? Hier kommt meine DIY-Anleitung: Weiterlesen →

30. April 2019
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #7

Foto: pixabay.com

Maulwürfe könnte man nicht gegen den Strich streicheln, denn sie haben keinen. Das ist praktisch, weil sie dadurch genauso gut vor- wie rückwärts durch ihre 200 Meter langen Gänge laufen können. Auch im Anlegen der Wege sind sie fix – bis zu 30 Zentimeter schaufeln sie pro Minute weg.

26. April 2019
von Johanna Prinz
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Was sind eigentlich Wildbienen?

Foto: pixabay.com

„Was ist denn hier bitte los?“, fragt der Mitgriller und zeigt einigermaßen überrascht auf die Schindelverschalung meines Balkons. „Das mit den Bienen ist hier aber echt extrem.“ Wie Recht er hat. Es vergeht keine halbe Minute, in der nicht irgendein kleines, fliegendes Tier am Haus landet und dann wieder davonschwirrt. Ich habe noch nicht herausgefunden, was die Dachschindeln für die Wildbienen so attraktiv macht, aber ich freue mich, dass sie zu Besuch kommen. Doch was sind überhaupt Wildbienen? Ist nicht jede Biene irgendwie … wild? Nein. Vor allem nicht die Honigbiene. Weiterlesen →

23. April 2019
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #6

Foto: pixabay.com

Im Jahr 1928 wurde ein wildes Flusspferdweibchen weltberühmt, weil es urplötzlich loswanderte und von da an nicht mehr zu stoppen war. Da alle Einfangversuche scheiterten, ließ man das Tier schließlich einfach weiterlaufen. „Huberta“ war eine Attraktion wo immer sie auftauchte und legte auf ihrer dreijährigen Wanderung mehr als 1500 Kilometer zurück – bevor sie dann von Jägern erschossen wurde.