Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

20. September 2017
von Johanna Prinz
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Ein Käfer mit platten Hinterbeinen?

Foto: J. Prinz

Foto: J. Prinz

Schon wieder ein Balkonfund! Ganz offensichtlich kreucht und fleucht es auf meinem Balkon. Erst neulich bewegte sich etwas am Dach, in der Nähe einer Nische und war dann auf einmal verschwunden. Jetzt könnte ich schwören, dass auf meinem Balkon eine Hauswinkelspinne wohnt. Aber keine Sorge, falls ihr Spinnen nicht mögt: um die geht es heute nicht. Sondern um das hier: Nach dem Florfliegenkind im Sommer, saß nun ein genauso seltsames Tier auf meiner Fensterscheibe. Ziemlich “bunt” und mit auffällig platten Hinterbeinen. Vergesst das mit dem Käfer mal ganz schnell wieder. Das hübsche Tier ist nämlich keiner. Und ich sollte meine Titel besser wählen. Weiterlesen →

18. September 2017
von Karolin Küntzel
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Kartoffelernte und Schneckeneier

Foto: K. Küntzel

Foto: K. Küntzel

In Ermangelung eines großen Beetes habe ich auch dieses Jahr wieder Kartoffeln im Kübel und in Säcken gepflanzt. Wenn man mal davon absieht, dass die Ernte dann naturgemäß nicht bombastisch ausfallen kann, ist das eine super Möglichkeit, um eigene Kartoffeln zu ernten. Jetzt war es soweit und ich habe mir die Grabegabel und die Gartenhandschuhe geschnappt und die Knollen ausgebuddelt. Weiterlesen →

15. September 2017
von Johanna Prinz
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Müde Leute sind unbeliebter

Foto: pixabay.com

Foto: pixabay.com

Dass ich überhaupt noch Freunde habe, ist echt ein Wunder. Zumindest wenn man einer relativ neuen Studie Glauben schenkt. Da hat man nämlich mal untersucht, wie müde Menschen auf andere wirken. Und das Ergebnis war… ernüchternd. Man muss dazu wissen, dass ich häufiger mal müde bin. Vor allem abends, wenn andere nochmal loswollen, sitze ich auf dem Sofa und gähne. Das war schon zu Schulzeiten so und hat sich seitdem auch nicht viel verändert. Da einige Freunde aus meiner Schulzeit aber auch heute noch meine Freunde sind, schließe ich daraus: so schlimm kann es nicht sein mit mir. Weiterlesen →

13. September 2017
von Karolin Küntzel
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Tierisch sauberes Produkt: Gallseife

Foto: pixabay.com

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Tomatensoße kann ja echt lecker sein – auf dem frisch gewaschenen Lieblings-T-Shirt ist sie dagegen ein Ärgernis. Mist, ein Fleck! Und wie geht der wieder weg? Da gibt es viele Möglichkeiten und fast ebenso viele Regalmeter im Drogeriemarkt mit unzähligen Fleckenmitteln. Die meisten davon sind echte Chemiekeulen und deshalb will ich sie nicht benutzen. Ich schwöre auf Gallseife, denn die geht fast jedem Fleck an die Wäsche.

Was Gallseife ist und wie sie funktioniert, lest ihr heute. Weiterlesen →

11. September 2017
von Johanna Prinz
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Was macht eigentlich unsere Haut?

Foto: pixabay.com

Foto: pixabay.com

Ich war am Wochenende auf einem Sport-Event. Meine Bürokolleginnen werden sich freuen, wo sie doch immer noch mit meinem Dauermuskelkater konfrontiert sind. Streng genommen habe ich aber keinen Sport gemacht, sondern nur zugeguckt und angefeuert. Und dabei ist mir aufgefallen, dass unheimlich viele Menschen um mich herum Schürfwunden und kleinere, blutige Verletzungen hatten. Das gehörte so sehr dazu, dass es keinen mehr wirklich kümmerte. Und selbst ich Zimperliese, merke mittlerweile, dass ich erstaunlich abgehärtet bin, wenn es um „Huch, ich blute“ geht. Doch während wir unsere Schürfwunden beiläufig abtun, leistet unsere Haut Schwerstarbeit. Zeit, mal Danke zu sagen! Weiterlesen →

8. September 2017
von Karolin Küntzel
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Wenn einer heult, heulen alle: Hunde und Sirenen

Foto: pixabay.com

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Wenn am Berliner Zoo eine Feuerwehr mit eingeschaltetem Martinshorn oder ein Polizeiwagen mit Sirene vorbeifährt, heulen die Wölfe. Immer! Alle! Das hat mich schon immer fasziniert. Auch Hunde beginnen häufig zu jaulen, wenn eine Sirene erklingt und bringen ihre Besitzer zur Verzweiflung, die mit „Bist du wohl still!“ und „Jetzt ist aber gut!“ dem Konzert ein Ende setzen wollen.

Wieso hat der Klang von Sirenen solch eine Wirkung auf Wölfe und Hunde?

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6. September 2017
von Johanna Prinz
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Ein grüner Schmetterling namens Grünes Blatt

Foto: C. Hahn

Foto: C. Hahn

Ich hätte ja nicht gedacht, dass uns der Blogbeitrag über das wissenschaftliche Benennen von Tieren so gut auf den Beitrag von heute vorbereitet. Aber da ihr jetzt über Gattungsnamen und Artnamen Bescheid wisst, können wir heute mal richtig schlau einsteigen. Eine Freundin schickte mir nämlich neulich ein Foto von ihrer Terrassenwand. Siehe links. “Was ist das für ein Schmetterling?”, wollte sie wissen und die Sache war eindeutig: Sie hatte ein “Grünes Blatt” gefunden. Und auch wenn es so aussieht, ist dieses Tier kein Tagfalter – auch wenn es wissenschaftlich so heißt. Aber von vorne. Weiterlesen →

4. September 2017
von Karolin Küntzel
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Die Zonen der Ozeane

Foto: pixabay.com

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Torten sind manchmal in Schichten aufgebaut, bei Meeren und Ozeanen ist das ähnlich. Sie werden ebenfalls in horizontale Schichten unterteilt. Wie soll das gehen, wo Wasser doch fließt und ständig in Bewegung ist?, fragt ihr euch nun vielleicht. Nun sind im Wasser natürlich keine Barrieren, die die Zonen voneinander abgrenzen. Vielmehr dient die Unterteilung der Beschreibung der Wassertiefen und der dort vorherrschenden Bedingungen.

Fünf Zonen gibt es und so unterscheiden sie sich:

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1. September 2017
von Johanna Prinz
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Wie Tiere benannt werden

Foto: pixabay.com

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Gleich mal vorweg: der Titel dieses Beitrags ist leicht irreführend. Denn leider weiß ich auch nicht, warum die Ente “Ente” heißt, oder ein Löwe “Löwe”. Kann sein, dass Karolin sowas weiß, denn immerhin kennt sie sich schon mal mit Redewendungen gut aus. Beweis A: Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Beweis B: Die Ollen Kamellen. Beweis C: Wenn etwas in die Binsen geht. Ich bin da leider nicht so gut informiert, aber immerhin kann ich Latein. Also… manchmal, wenn es um Tiernamen geht. Jedenfalls geht es heute darum, wie Tiere wissenschaftlich benannt werden. Und Schuld an diesem Blogbeitrag ist eine Ameise. Weiterlesen →

30. August 2017
von Karolin Küntzel
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Elchpapier: Wie aus Scheisse (pardon!) Geld wird

Foto: K. Küntzel

Foto: K. Küntzel

Elche sind Vegetarier. Sie ernähren sich von Blättern, jungen Trieben und im Moose-Park in Orviken (Östersund) auch von kiloweise Kartoffeln. Bei dieser Ernährung ist das was hinten heraus kommt, erstaunlich bakterienfrei (jede Menschenhand ist um Einiges keimbelasteter). So lernen wir gleich zu Beginn der Führung durch die Elchstation und bestaunen Elchköttel. Sie sind etwas mehr als eichelgroß, von unscheinbar brauner Farbe und bestehen hauptsächlich aus Zellulose. Na, klackert da was im Hirn? Bei den “Moose-Menschen”, die den Elch-Park ins Leben gerufen haben, muss da so gewesen sein, denn aus Zellulose wurde Papier: Elchpapier. Und das ist nichts anderes als getrocknete Elch-Scheisse vermengt mit Wasser und was-weiß-ich nicht-noch-alles. Weiterlesen →