Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

24. März 2017
von Johanna Prinz
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Eiderenten-Daunen: die weichsten von allen

Foto: J. Prinz

Foto: J. Prinz

Wenn ihr mal so richtig viel Geld für eine Bettdecke mit passendem Kopfkissen ausgeben wollt, dann haltet unbedingt Ausschau nach Eiderdaunen-Decken. Ich spreche hier nicht von ein paar hundert Euro, sondern von ein paar tausend. Das erscheint euch teuer? Oh ja. Aber die Daunen der Eiderente sind auch wirklich die allerweichsten. Bei uns am Strand habe ich mal ein Entenpaar gesehen. Hätte ich die jetzt rupfen sollen? Eher nicht. An Eiderentendaunen kommt man nämlich etwas weniger rabiat. Trotzdem ist die Ernte ganz schön aufwendig. Aber von vorn. Weiterlesen →

22. März 2017
von Karolin Küntzel
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Aussaat in Papier & Eierkarton

Foto: K. Küntzel

Foto: K. Küntzel

Mitte März ist es an der Zeit, Blumen und Gemüse auszusäen, damit sie sich den Sommer über gut entwickeln oder reichlich Ertrag bringen. Ich jedenfalls bin voll im Pflanz- und Aussaat-Modus. Der Platz auf der Fensterbank wird langsam knapp und die Töpfchen für die Neu-Gewächse ebenfalls. Wer jetzt Geld und später Stauraum für die vielen Pflanztöpfchen sparen will, die nun benötigt werden, kann auf Papier und Eierkartons ausweichen. Das ist billig und ein mehrmaliges Umtopfen ist nicht erforderlich.

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20. März 2017
von Johanna Prinz
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Wie bekommen Fledermäuse ihre Jungen?

Foto: pixabay.com

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Irgendwann jetzt im März wachen die Fledermäuse aus dem Winterschlaf auf. Andere Tiere würden im Frühling auf die Suche nach einem Partner gehen, doch die Fledermäuse haben das schon im letzten Spätsommer erledigt. Dann fand nämlich bereits die Paarung statt. Natürlich ist die Zeit des Winterschlafs nicht besonders geeignet, um Nachwuchs zu bekommen. Nicht mal wachsen können die Jungtiere im Bauch der Mutter, denn das würde zu viel Energie kosten. Die Fledermäuse haben eine Art eingebaute Wachstumsverzögerung. Die befruchteten Eier beginnen erst nach dem Winterschlaf mit der Entwicklung. Weiterlesen →

17. März 2017
von Karolin Küntzel
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Was passiert, wenn ein Zootier stirbt?

Foto: pixabay.com

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Kurz vor Weihnachten waren wir im Münchner Zoo Hellabrunn und wurden Zeuge, wie das Schabrackentapirweibchen Cora von Tierpflegerinnen und einer Ärztin behandelt wurde. Die Aufregung im Gehege war groß und ich habe zum ersten Mal aus nächster Nähe gesehen, wie mit Betäubungspfeilen auf ein Tier geschossen wurde. Die Situation wirkte angespannt und keinesfalls geplant und inzwischen weiß ich, dass Cora damals verstorben ist. Was passiert dann mit so einem großen Tier? Weiterlesen →

15. März 2017
von Johanna Prinz
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Die hübschesten hässlichen Küken der Welt

Foto: pixabay.com

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Bald ist es wieder so weit: die ersten Küken schlüpfen. Zumindest möchte ich mir das gerne einreden, denn das würde ja bedeuten, dass der Frühling offiziell da ist. Frischgeschlüpfte Küken sind natürlich nicht immer niedlich. Die Nesthockerküken von Amsel oder Meise, sehen ja mehr runzelig-rosa aus, bis sie die ersten Federn kriegen. Kein Vergleich zu den flauschigen Federbällen, die hinter den Enteneltern herschwimmen. Jedes Jahr wieder freue ich mich aber am meisten über die hässlichsten Küken der Welt: die des Blässhuhns. Weiterlesen →

13. März 2017
von Karolin Küntzel
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Was ist ein Pfeilstorch?

Foto: K. Küntzel

Foto: K. Küntzel

Ist das vielleicht die Bezeichnung einer eigenen Art? Es gibt Schwarzstörche, Weißstörche und Pfeilstörche? Oder bezieht sich der Name auf eine Eigenschaft des Storches, so wie beim Klapperstorch? Nicht ganz! Pfeilstorch wird ein Storch genannt, der in Afrika durch einen Jagdpfeil verletzt wurde und samt diesem Pfeil die Rückkehr nach Europa antrat und diese Strapaze überlebte. Falls ihr jetzt denkt, ich tische euch hier Lügenmärchen auf, kann ich euch versichern: es gibt sie tatsächlich und ich habe einen gesehen.

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10. März 2017
von Johanna Prinz
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Vogelzug der Störche

Foto: pixabay.com

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Sind die Störche schon da? Hat schon jemand einen gesehen? Oder ein Nest? Wo waren die überhaupt den ganzen Winter? In Afrika. Heute erzähle ich euch mal ein paar Sachen über den Vogelzug der Störche. Auf ihren Flügen zwischen den Sommergebieten in Europa und den Wintergebieten in Afrika legen die Störche jeweils bis zu 10.000 Kilometer zurück. Eine Gruppe nimmt dabei die westliche Strecke über Spanien nach Afrika. Die andere Gruppe fliegt im Osten über die Türkei und dann sogar noch ein Stück weiter bis nach Südafrika. Weiterlesen →

8. März 2017
von Karolin Küntzel
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Pflanzen, die Gold „schürfen“

Foto: pixabay.com

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Dass Pflanzen erstaunliche Dinge können, haben wir schön des öfteren festgestellt. Dass sie aber auch in der Lage sind, Gold aus dem Boden zu „ziehen“ war mir neu. Diese Erkenntnis verdanke ich einem Fernsehbeitrag über Superpflanzen, der sich mit Hyperakkumulatoren befasste. So lautet der Fachbegriff für Pflanzen, die nicht nur auf metallbelasteten Böden gedeihen, sondern diese Metalle auch über die Wurzeln aufnehmen und in ihrem Gewebe anreichern können. Na und? Ich gebe zu, das klingt jetzt erstmal nicht nach der großen Sensation, ist bei näherer Betrachtung aber recht spektakulär. Weiterlesen →

6. März 2017
von Johanna Prinz
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Was ist ein Nixentäschchen?

Foto: pixabay.com

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Ich war mal wieder am Strand. Jetzt, wo die Saison noch nicht offiziell begonnen hat, sieht der Kurstrand ziemlich chaotisch aus. Überall liegt Seegras herum, das während der Touristenzeit niemals so gehäuft dort bleiben würde. Aber für den Winter-Frühlingsübergang ist das völlig normal. Man findet jede Menge Muscheln und Krimskrams am Strand.* Wenn ihr mal irgendwo an der Nordsee unterwegs seid, haltet doch mal Ausschau nach einem Nixentäschchen. Das ist so ein kleines hell- bis dunkelbraunes Ding mit spiraligen Fortsätzen an jedem Ende. Es sieht also in etwa so aus, wie man sich (offenbar) die Handtasche einer Meerjungfrau vorstellt. Weiterlesen →

3. März 2017
von Karolin Küntzel
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Was wächst im neuen Garten?

Foto: K. Küntzel

Foto: K. Küntzel

Ein neuer Garten ist wie eine Wundertüte. In meinem alten Garten an der Ostsee ist die Wiese jetzt bestimmt voller Schneeglöckchen, die Winterlinge machen sich breit und die ersten Krokusblätter sind sicher auch schon zu sehen. Und hier in meinem neuen Garten in München? Ich habe keine Ahnung. Es wird also Zeit, dass ich mal gucken gehe. Weiterlesen →