Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

21. Februar 2020
von Johanna Prinz
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Walrosse sind Rechtshänder

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Die Kollegin hat sich die Hand gebrochen. Wir sitzen in der Kaffeerunde, reichen ihr Kekse an und diskutieren dabei, wieviel Glück sie gehabt hat, weil jetzt die linke Hand angeschlagen ist und nicht die rechte. Als Rechtshänderin hätte sie jetzt sonst arge Probleme – zumindest noch mehr als sie jetzt schon hat. Wenigstens kann sie einen Pinsel halten (als Illustratorin nicht unwichtig) und kann die meisten Alltagsbewegungen wie bisher ausführen. Nicht nur wir Menschen, auch viele Tiere haben eine bevorzugte Körperseite, mit der sie sich gezielter und kräftiger bewegen können. Tintenfische haben einen „Lieblingsarm“ und auch das Walross hat eine Lieblingsflosse, wie sich jettz herausstellt. Weiterlesen →

18. Februar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #42

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Da hat man das frischgekaufte Obst gerade erst in die Obstschale gelegt und schon sind die Bananen braun – ob das wohl daran liegt, dass sie neben den Äpfeln lagen? Ja: viele Obstsorten verströmen nämlich beim Reifen das Gas Ethylen, das dafür sorgt, dass auch das Obst oder Gemüse nebenan schneller reif wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Obst und Gemüse getrennt lagern und darauf achten, dass Äpfel, Avocados oder Kiwis besonders viel Ethylen absondern … es sei denn, da liegt ein Obst im Korb, das noch etwas nachreifen soll!

14. Februar 2020
von Karolin Küntzel
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Gurkenwasser gegen glatte Fahrbahnen

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Mal abgesehen davon, dass der Winter bisher viel zu warm war und die Straßenräumdienste kaum ausrücken mussten – gut vorbereitet müssen sie dennoch sein. Dafür lagern die Gemeinden vor Beginn der Saison entsprechend Granulate und Auftausalz ein. Man kann sich aber auch Gurkenwasser aus der Gurkenfabrik liefern lassen und dieses anstelle von Salz verwenden – zumindest in Bayern.
Über ein interessantes Pilotprojekt, Nachhaltigkeit und Geruchsfragen.

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11. Februar 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #41

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Besonders große Zehenpolster, lange Vorderbeine und kurze Hinterbeine sind die anatomischen Vorteile, die Echsen in der Karibik das Überleben von Hurricans ermöglichen. Wissenschaftler hatten beobachtet, dass sich die Populationen nach Wirbelstürmen veränderten und vor allem Tiere mit diesen Merkmalen überlebten. Untersuchungen mit Echsen im Windkanal bestätigten das – die mit den großen Zehenpolstern hafteten besser und hielten dem starken Wind stand, während die anderen … nun ja.

7. Februar 2020
von Johanna Prinz
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Finger weg vom Feuerfisch!

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Manche Fische sind total hübsch und trotzdem nur halb-beliebt. Die Vertreter der Feuerfische gehören auf jeden Fall dazu. Ihr Äußeres ist ungewöhnlich genug, damit manch einer sie im heimischen Aquarium halten will. Und auch Taucher, die den Fisch in freier Wildbahn entdecken, finden ihn meistens erstmal toll. Nahe heranschwimmen oder sorglos das Aquarium reinigen, will aber trotzdem keiner. Woran das liegt: an den Flossen des Fisches. All das, was so hübsch fächerförmig, um den Feuerfisch herum absteht, ist nämlich mit Giftstacheln bewehrt und sorgt dafür, dass Menschen und andere Fische besser Abstand halten. Weiterlesen →

4. Februar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #40

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Die Haptik-Forschung beschäftigt sich damit wie Säugetiere körperliche Berührungsreize wahrnehmen, diese verarbeiten und was das für Auswirkungen auf ihr Gehirn hat – anders ausgedrückt: die Haptik-Forschung beschäftigt sich mit Kuscheln. Dank dieses Forschungszweigs wissen wir, dass neugeborene Säugetiere ohne ausreichend Körperkontakt nicht richtig wachsen und auch für uns Menschen sind Berührungen lebensnotwendig. Ohne positive Berührungsreize auf der Haut, leidet unsere Gehirnchemie, der Blutdruck verändert sich, wir haben mehr Stress und unser Immunsystem funktioniert schlechter (kurz: wer zu wenig kuschelt kann körperlich und emotional krank werden) – also los, geht jemanden umarmen!

31. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Fieberklee: Blume des Jahres 2020

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Jedes Jahr kürt die Loki Schmidt Stiftung eine Pflanze, deren Bestand gefährdet ist. Mit der Auszeichnung wird auf die bedrohte Art hingewiesen und zu deren Schutz – beziehungsweise zum Schutz ihres Lebensraums – aufgerufen. Für dieses Jahr fiel die Wahl auf den Fieberklee. Schon mal gehört, schon mal gesehen? Ich gebe euch einen Tipp. Der Fieberklee mag es feucht und moorig. Die Blume hat lustige Blüten und einen Namen, der nicht zu ihr passt.

Und sonst? Lest selbst. Weiterlesen →

28. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #39

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Menschen können auf Katzen- und andere Tierhaare allergisch reagieren und beispielsweise Asthma bekommen. Umgekehrt geht das genauso haben Forscher von der Universität von Edinburgh herausgefunden. Eine von 200 Katzen entwickelt ihren Untersuchungen zufolge eine Allergie gegen menschliche Hautschuppen, Zigarettenrauch, Hausstaub, Pollen oder sogar Katzenstreu, die mit Husten, Niesen, Keuchen und Atemnot einhergehen kann – am häufigsten betroffen sind übrigens Tiere orientalischer Abstammung wie Siamkatzen.

24. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Warum leben Löwenkater in Rudeln?

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In der Natur ist manches ganz einfach. „Erfolg“ kann bei Tieren zum Beispiel allein schon daran gemessen werden, ob sie in einer bestimmten Umgebung überleben. Das ist zugegeben eine sehr einfache Maßeinheit, aber wenigstens eine deutliche. Ein anderes Zeichen für Erfolg ist die Frage, ob sich ein Tier fortpflanzt und damit sein Erbgut weiter verbreitet. Viele Tiere tun so einiges dafür, um dieses Ziel zu maximieren und es gibt mehr als eine Strategie, um in der Fortpflanzung erfolgreich zu sein. Löwenmännchen haben eine besondere Strategie, denn sie bilden Rudel. Doch ist das nicht eine doofe Idee: sich mit anderen Männchen zusammen zu schließen, wenn man seine Gene eigentlich selber verbreiten will? Mal sehen … Weiterlesen →

21. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #38

Foto: pixabay.com

Pflanzen können hören – das fand ein israelisches Forschungsteam heraus, als es die Nachtkerzenpflanze Oenothera drummondii genauer unter die Lupe nahm. Die Blüten, so scheint es, fungieren als Hörorgan, denn sie fangen an zu vibrieren, sobald sie von Schallwellen getroffen werden, die dem Flügelschlag einer Biene gleichen – egal, ob die „Biene“ echt ist oder die Töne künstlich erzeugt wurden. Dann reagiert die ganze Pflanze und produziert innerhalb von Minuten noch süßeren Nektar, um die Biene anzulocken und die Chancen für eine Bestäubung zu erhöhen.