Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

7. Februar 2020
von Johanna Prinz
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Finger weg vom Feuerfisch!

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Manche Fische sind total hübsch und trotzdem nur halb-beliebt. Die Vertreter der Feuerfische gehören auf jeden Fall dazu. Ihr Äußeres ist ungewöhnlich genug, damit manch einer sie im heimischen Aquarium halten will. Und auch Taucher, die den Fisch in freier Wildbahn entdecken, finden ihn meistens erstmal toll. Nahe heranschwimmen oder sorglos das Aquarium reinigen, will aber trotzdem keiner. Woran das liegt: an den Flossen des Fisches. All das, was so hübsch fächerförmig, um den Feuerfisch herum absteht, ist nämlich mit Giftstacheln bewehrt und sorgt dafür, dass Menschen und andere Fische besser Abstand halten. Weiterlesen →

4. Februar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #40

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Die Haptik-Forschung beschäftigt sich damit wie Säugetiere körperliche Berührungsreize wahrnehmen, diese verarbeiten und was das für Auswirkungen auf ihr Gehirn hat – anders ausgedrückt: die Haptik-Forschung beschäftigt sich mit Kuscheln. Dank dieses Forschungszweigs wissen wir, dass neugeborene Säugetiere ohne ausreichend Körperkontakt nicht richtig wachsen und auch für uns Menschen sind Berührungen lebensnotwendig. Ohne positive Berührungsreize auf der Haut, leidet unsere Gehirnchemie, der Blutdruck verändert sich, wir haben mehr Stress und unser Immunsystem funktioniert schlechter (kurz: wer zu wenig kuschelt kann körperlich und emotional krank werden) – also los, geht jemanden umarmen!

31. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Fieberklee: Blume des Jahres 2020

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Jedes Jahr kürt die Loki Schmidt Stiftung eine Pflanze, deren Bestand gefährdet ist. Mit der Auszeichnung wird auf die bedrohte Art hingewiesen und zu deren Schutz – beziehungsweise zum Schutz ihres Lebensraums – aufgerufen. Für dieses Jahr fiel die Wahl auf den Fieberklee. Schon mal gehört, schon mal gesehen? Ich gebe euch einen Tipp. Der Fieberklee mag es feucht und moorig. Die Blume hat lustige Blüten und einen Namen, der nicht zu ihr passt.

Und sonst? Lest selbst. Weiterlesen →

28. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #39

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Menschen können auf Katzen- und andere Tierhaare allergisch reagieren und beispielsweise Asthma bekommen. Umgekehrt geht das genauso haben Forscher von der Universität von Edinburgh herausgefunden. Eine von 200 Katzen entwickelt ihren Untersuchungen zufolge eine Allergie gegen menschliche Hautschuppen, Zigarettenrauch, Hausstaub, Pollen oder sogar Katzenstreu, die mit Husten, Niesen, Keuchen und Atemnot einhergehen kann – am häufigsten betroffen sind übrigens Tiere orientalischer Abstammung wie Siamkatzen.

24. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Warum leben Löwenkater in Rudeln?

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In der Natur ist manches ganz einfach. “Erfolg” kann bei Tieren zum Beispiel allein schon daran gemessen werden, ob sie in einer bestimmten Umgebung überleben. Das ist zugegeben eine sehr einfache Maßeinheit, aber wenigstens eine deutliche. Ein anderes Zeichen für Erfolg ist die Frage, ob sich ein Tier fortpflanzt und damit sein Erbgut weiter verbreitet. Viele Tiere tun so einiges dafür, um dieses Ziel zu maximieren und es gibt mehr als eine Strategie, um in der Fortpflanzung erfolgreich zu sein. Löwenmännchen haben eine besondere Strategie, denn sie bilden Rudel. Doch ist das nicht eine doofe Idee: sich mit anderen Männchen zusammen zu schließen, wenn man seine Gene eigentlich selber verbreiten will? Mal sehen … Weiterlesen →

21. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #38

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Pflanzen können hören – das fand ein israelisches Forschungsteam heraus, als es die Nachtkerzenpflanze Oenothera drummondii genauer unter die Lupe nahm. Die Blüten, so scheint es, fungieren als Hörorgan, denn sie fangen an zu vibrieren, sobald sie von Schallwellen getroffen werden, die dem Flügelschlag einer Biene gleichen – egal, ob die “Biene” echt ist oder die Töne künstlich erzeugt wurden. Dann reagiert die ganze Pflanze und produziert innerhalb von Minuten noch süßeren Nektar, um die Biene anzulocken und die Chancen für eine Bestäubung zu erhöhen.

17. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Geheimnisvolle Welt der Insekten – ein Buchtipp

Foto: K. Küntzel

Alle Welt redet von Insekten: von denen, die zuhauf verschwinden oder von denen, die man persönlich nicht besonders mag, weil sie stechen, in dunklen Ritzen hocken oder unheimlich aussehen. Ich kenne niemanden, der als Lieblingstier ein Insekt nennt, dabei gibt es eine ganze Reihe höchst erstaunlicher Tierchen zu Lande, zu Wasser und in der Luft, von denen einige schillernd schön sind.

Johanna kennt sie alle, behaupte ich mal, und hat ein tolles Buch über sie geschrieben.

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14. Januar 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #37

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Sie scheinen etwas aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Die Rede ist von Winkerkrabben – genauer gesagt von den Männchen – bei denen eine Schere überproportional groß und so schwer ist, dass sie fast die Hälfte des Körpergewichts ausmachen kann. Mit der Riesenschere winken die Männchen auf Partnersuche den Weibchen zu (Huhu!) und schinden umso mehr Eindruck je größer die Schere und je schneller ihre Winkbewegung ist.

10. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Vergesslichkeit im Tierreich

Foto: pixabay.com

Ich war abgelenkt und habe vergessen den Blogbeitrag einzustellen. Den für heute. Der hätte schon vor Stunden online gehen sollen, aber … ich hab’s halt vergessen. Ich schiebe es auf die erste Arbeitswoche im neuen Jahr, auf Ablenkung und die Steuererklärung. Was einem halt so einfällt, wenn man eine Ausrede sucht. Dabei ist ein bisschen Vergesslichkeit gar nicht mal so verkehrt. Leute, die Dinge vergessen, räumen dabei sozusagen ihr Gehirn auf. Ganz so gründlich aufgeräumt wollte ich es zwar nicht haben, aber naja. Wenigstens bin ich nicht die einzige mit einem … speziellen … Gedächtnis. Auch im Tierreich kommt Schusseligkeit vor. Weiterlesen →

7. Januar 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #36

Foto: pixabay.com

Braunbären gehören zu den größten landlebenden Raubtieren und sie fressen wirklich komische Sachen. Mit ihren kräftigen Vorderpranken können hart zuschlagen und Beutetieren wie Hirschen, Rentieren oder sogar Elchen das Genick brechen. Sie brauchen diese Jagdtechnik allerdings gar nicht allzu oft, denn Braunbären fressen – wer hätte es gedacht – zum größten Teil pflanzliche Nahrung, wie Gräser, Wurzeln, Pilze und … Achtung, Wortspiel! … Beeren.