Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

3. Juli 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Quallen: nur Haut und Wasser

Foto: pixabay.com

“Und dann wollte ich doch lieber nicht schwimmen gehen”, sagt die Kollegin. “Ich zeig’ dir mal wieso.” Das Foto auf ihrem Handy zeigt einen Ostseestrand mit klarem Wasser und … ich muss tatsächlich zweimal hingucken: einer Unmenge an Quallen. Ein Tier reiht sich ans nächste und wer an diesem Strand schwimmen wollte, müsste erst durch mehrere Meter Quallen waten. Kein Wunder, dass es zum Schwimmen nicht mehr kam. Der Grund warum ich zweimal hinschauen musste (und auch der Grund, warum das Foto richtig cool aussah) war der, dass der steinige Ostseeboden durch die Körper der Quallen hindurchschien. Weiterlesen →

30. Juni 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #60

Foto: pixabay.com

Eine britisch-amerikanische Studie hat durch internationale Befragungen zwischen 1972 und 2006 herausgefunden: die Midlife Crisis gibt es wirklich – und zwar bei Männern und Frauen, Armen und Reichen, Singles und Paaren. Offenbar sind die Menschen in einem Alter zwischen 40 und 50 Jahren am unzufriedensten mit ihrem Leben (warum ist bisher ungeklärt). Das Phänomen tritt international auf, allerdings ist der Leidensdruck von Mensch zu Mensch unterschiedlich: manche durchleben eine harte Midlife Crisis, andere sind nur milde unzufrieden – und zum Glück steigt der Grad der Zufriedenheit mit zunehmendem Alter auch wieder an.

26. Juni 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

Was ist eine Symbiose?

Foto: pixabay.com

Vor ein paar Tagen sah ich mal wieder den Film „Findet Nemo“, in dem ein kleiner Clownfisch die Hauptrolle spielt. Clownfische heißen korrekterweise Anemonenfische und damit sind wir auch schon bei der Symbiose, denn Fisch und Anemone verbindet eine enge Beziehung. Obwohl sie sehr verschieden sind, leben sie zusammen und schützen sich gegenseitig vor Fressfeinden. Und genau das bedeutet Symbiose: das Zusammenleben von Lebewesen verschiedener Art zu gegenseitigem Nutzen. Wie sie das machen? Darum geht es heute. Weiterlesen →

23. Juni 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #59

Foto: pixabay.com

Bei Tomaten denkt man an Italien, dabei stammen sie ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wo sie schon von den Maya kultiviert wurden. Auf dem Seeweg kamen die Pflanzen später nach Europa und hielten wegen ihrer schönen roten Früchte als Zierpflanze Einzug in die Gärten. Auch Napoleon ließ Tomaten zur Zierde in die Schlossgärten pflanzen, gegessen hat er sie wohl nie.

 

19. Juni 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Erdmännchen, Präriehund, Murmeltier – zum Verwechseln?

Foto: pixabay.com

Um das gleich mal aus der Welt zu schaffen: das Tier auf dem ersten Foto ist weder ein Erdmännchen, noch ein Präriehund oder ein Murmeltier. Sondern eine Zebramanguste. Doch auch sie gehört in eine Reihe von Tieren, die komischerweise immer wieder verwechselt werden. Verständlicherweise: irgendwie sind alle Tiere, die wir euch heute zeigen klein, fellig und braun. Und wenn das Licht günstig scheint, sehen auch alle einigermaßen niedlich aus. Wenn man ein Erdmännchen und einen Präriehund nicht gerade nebeneinander sieht, registriert das Gehirn nur “klein, braun, fellig, sitzt in einem Erdloch … aha … ein Erdmännchen”. Doch wenn man die Tiere direkt vergleicht, fallen ein paar Unterschiede auf. Weiterlesen →

16. Juni 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #58

Foto: pixabay.com

Das Holz der südostasiatischen Adlerholzbäume produziert besonders stark duftendes Harz, das zur Herstellung teurer Parfums verwendet wird – und auf Borneo auch für Geisterrituale. Aufgrund seines Duftes ist das Holz der Bäume das teuerste Holz der Welt, was dazu führt, dass die Bestände in den Regenwäldern rapide schrumpfen. Dabei weiß man vorher gar nicht, ob der gefällte Baum überhaupt geeignet ist, denn den Duftstoff produzieren nur acht von 44 Adlerholzarten – und das auch nur, wenn ein Baum von einer speziellen Pilzart befallen ist.

12. Juni 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

Kröten, Frösche, Unken – Was ist der Unterschied?

Foto: Pixabay.com

In einem Kinderbuch stand der Satz: „Die Kröte hüpfte…“ Prompt kam von Johanna der Einwand: „Kröten hüpfen nicht, die gehen.“ Ach so! Das wissen wahrscheinlich nur Biologen und Laich-Teich-Besitzer und Kröten-Liebhaber oder so. Aber man kann sich ja schlau machen und ich habe mich gefragt, wieso Frösche hüpfen, Kröten aber nicht. Weiterlesen →

9. Juni 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #57

Foto: pixabay.com

Der Baumwürger, eine linkswindende Schlingpflanze, macht seinem Namen alle Ehre, wenn er sich fest um die Stämme anderer Pflanzen legt und ihnen den Saft abquetscht. Auch vor Zäunen und Regenrinnen macht die Python unter den Pflanzen nicht halt – da fragt man sich doch, warum man so etwas im Garten haben wollte. Wegen der tiefgelben Früchte im Herbst, die tiefrot werden, wenn sie sich öffnen, schwärmen erfahrene Gärtner und bieten dem Würger eine robuste Rankhilfe fernab anderer Gewächse an.

5. Juni 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Buchtipp: Mein Stadtbalkon

Foto: J. Prinz

Werbung – wegen Verlinkung

Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie Karolin und ich zum ersten Mal beim IVG-Medientag waren? Da saßen wir abends beim Blogger-Stammtisch und ich lauschte andächtig den Erzählungen der “richtigen” Garten-Blogger. Für mich war an diesem Abend sehr viel neu, vor allem die Information, dass Tomaten ein Dach brauchen. Ich hatte auf meinem Balkon aber kein Dach. Und als ich gerade verzweifeln wollte, sagte eine Blogger-Kollegin: “Dann nimm doch einfach Wildtomaten.” Die Kollegin war Melanie Öhlenbach vom Blog Kistengrün. Und sie hat mittlerweile endlich mal alle ihre Tipps in einem Buch zusammengefasst. Es heißt “Mein Stadtbalkon”. Weiterlesen →

2. Juni 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #56

Foto: pixabay.com

Emotionen zu untersuchen ist sauschwer, aber Forschungsteams der Universität Würzburg und der TU Dresden, wollten trotzdem wissen, was traurige Gefühle mit unserem Gehirn machen. Es gab schon länger den Verdacht, dass der Geruchssinn des Menschen, eng mit seinen Emotionen verknüpft ist. Tatsächlich kam in einer Studie heraus, dass das Gehirn der Versuchspersonen, zumindest auf unangenehme Gerüche, weniger stark reagierte, wenn diese zuvor eine traurige Filmszene angeschaut hatten – darauf ein Taschentuch.