Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

24. April 2020
von Johanna Prinz
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Echt groß: Poitou-Esel

Foto: pixabay.com

Meinen ersten Poitou-Esel habe ich als Kind in einem Zoo gesehen. Und auf den ersten Blick war mir gar nicht klar, was für ein Tier ich da gerade vor mir habe. So groß wie ein Pferd, aber mit viel zu langen Ohren – und eigentlich eindeutig ein Esel, nur … viel zu wollig. Ein Blick auf das Schild am Zaun verriet mir dann: da steht ein Poitou-Esel. So hübsch! Doch natürlich steckte auch noch mehr dahinter. Das Tier vor mir war nicht nur besonders fellig und ansehnlich, sondern auch noch besonders selten. Viel seltener als die Esel, die man sonst so findet. Auch heute noch, finde ich den Poitou-Esel total spannend. Und deshalb erzähle ich euch hier etwas über ihn. Weiterlesen →

21. April 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #50

Foto: pixabay.com

Nicht alle Pflanzensamen entwickeln sich auf die gleiche Weise zu Keimlingen. Die so genannten “Lichtkeimer” benötigen viel Licht, um den Keimungsprozess auszulösen und die jungen Keimlinge können keine dicke Erdschicht über sich gebrauchen, durch die sie sich erst hindurchschieben müssen. “Dunkelkeimer” hingegen, haben Samen mit vielen Reservestoffen und bringen kräftige Keimlinge hervor, die auch unter der Erde noch genug Lichtwellen abbekommen und sich dann robust an die Oberfläche schieben.

10. April 2020
von Karolin Küntzel
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Frohe Ostern

Foto: pixabay.com

Ostern steht vor der Tür und wir wünschen euch ein paar schöne Tage – wo immer ihr seid und mit wem. Genießt die Zeit – jetzt erst recht – , geht an die frische Luft – so klar war die schon lange nicht mehr – , sucht und findet, feiert und faulenzt. Wenn ihr Lust habt, schickt uns ein Foto “Best of Draußen” mit einem Hinweis oder einer kleinen Story, wo ihr es aufgenommen habt. Mit eurer Erlaubnis veröffentlichen wir es dann gerne in einem Beitrag nach Ostern. Jetzt machen wir eine kleine Pause und sind am 21. April wieder da. Bis dahin – haltet Abstand und die Ohren steif!

7. April 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #49

Foto: pixabay.com

In Südostasien gilt die bestialisch stinkende Durian-Frucht als Delikatesse, europäische Gaumen reizt sie dagegen regelmäßig zum Würgen, wenn es überhaupt zum Geschmackstest kommt. Schon aus 150 Metern Entfernung ist der Gestank der Durian nach fauligen Zwiebeln wahrnehmbar und dieser ist so durchdringend, dass es verboten ist, die Frucht in öffentlichen Verkehrsmitteln zu transportieren – selbst die Frachträume einiger Fluggesellschaften bleiben ihnen verwehrt. Nun haben Forscher des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München herausgefunden, was da so stinkt: es ist eine Aminosäure namens Ethionin – der Geruchsstoff heißt Ethanthiol – und eben dieser übel riechende Stoff wird Flüssiggas zugesetzt, damit Gaslecks wenn schon nicht gesehen, wenigstens gerochen werden können.

3. April 2020
von Johanna Prinz
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Muräne, Moräne, Maräne – wo ist der Unterschied?

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Ich recherchiere. Über einen Fisch, der im Salzwasser lebt und den man besser nicht aufscheuchen sollte, weil er beißt. Und während ich so recherchiere, fällt mir auf, dass der Fisch im Internet manchmal falsch geschrieben wird. Und da Buchstaben ja sozusagen mein Tagesgeschäft sind, bin ich sofort mittendrin im Wortspiel: Muräne, Moräne, Maräne. Klingt lustig und wenn ich so drüber nachdenke, haben alle diese Dinge etwas mit Wasser zu tun. Deshalb (und weil wir schon so lange keinen “Wo ist der Unterschied”-Text mehr hatten) schauen wir uns heute mal an, was es mit Muräne, Moräne und Maräne so auf sich hat. Weiterlesen →

31. März 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #48

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Schimmelpilze sind vielseitig: mal schädlich, mal nützlich. Während einige Formen (wie der Aspergillus) Lebensmittel verderben und für Menschen schädliche Giftstoffe herstellen können, geben die so genannten Edelschimmel, einer Salami oder bestimmten Käsesorten ihren ganz eigenen Geschmack. Früher behandelte man Wunden sogar mit verschimmeltem Brot und heute weiß man: aus den Stoffwechselprodukten des Schimmelpilzes Penicillium crysogenum, lässt sich das Antibiotikum Penicillin herstellen.

27. März 2020
von Karolin Küntzel
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Buchtipp: Liebst du Kräuter?

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Johanna und ich sind im Pflanzenfieber. Ich habe zwei Schalen vorgezogenen Salat gekauft, Johanna drei Säcke Blumenerde und allerlei Sämereien, ich will Tomaten säen, sie Basilikum teilen und wir tauschen uns telefonisch über unsere Garten- und Balkonpläne aus. Wie geht dies? Wie machst du das? Wer keine so nette Blogger-Kollegin zum Pflanzenplausch hat, dem lege ich heute ein Kräuterbuch ans Herz, das wenig Fragen offen lässt. Weiterlesen →

24. März 2020
von Karolin Küntzel
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Vergissmeinnicht #47

Foto: pixabay.com

Die Tabakpflanze hat verschiedene Strategien, um sich gegen Fressfeinde zu schützen, zum Beispiel produziert sie den chemischen Wirkstoff Nikotin, der die Nerven ihrer Feinde angreift und diese so außer Gefecht setzt. Fressen Raupen tagsüber an ihren Blättern kann sie auch zeitversetzt eine Kombination von Duftstoffen freisetzen, die Motten davon abhält ihre Eier dort abzulegen – sie befürchten dort zuviel Konkurrenz für ihren Nachwuchs. Gleichzeitig locken die Duftstoffe Wespen an, die ihre Eier in die tabak-knabbernden Raupen legen und die Larven, die sich aus ihnen entwickeln fressen die Raupen schließlich von innen heraus auf.

20. März 2020
von Johanna Prinz
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Was sind Kletterpflanzen?

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In Botanik war ich noch nie so richtig gut. Ihr kennt das ja: bei uns im Blog ist Karolin diejenige, mit dem Schrebergarten und den Pflanzenkenntnissen. Obwohl … diese ganzen Garten-Blogger-Treffen und das Rumhängen beim IVG-Medientag färben irgendwie ab. Wenn es jetzt an die Planung des neuen Balkonjahres geht, denke ich über Sonnenstände, Wasserbedarf und Düngereinsatz nach. Außerdem überlege ich, welche Art von Pflanze wieviel Platz braucht. (Reicht ein Topf? Ein Kübel? Oder muss es ein Hochbeet sein?) Im Moment denke ich über Kletterpflanzen nach – irgendwas, das rankt. Und während ich mich so umgucke, denke ich: Was ist überhaupt eine Kletterpflanze? Weiterlesen →

17. März 2020
von Johanna Prinz
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Vergissmeinnicht #46

Foto: pixabay.com

Viren sind winzig kleine Partikel, die keinen eigenen Stoffwechsel besitzen und sich nur dann vermehren können, wenn sie sich vorher in einer fremden Wirtszelle einnisten und deren Zellfunktionen quasi mitbenutzen. Solche Wirtszellen können von Pflanzen, Tieren und Pilzen, aber auch von Bakterien und Urbakterien stammen. Viren können sich zwar im Laufe der Zeit verändern, also mutieren, und sich auch vermehren, aber da sie dafür immer den Stoffwechsel einer Wirtszelle brauchen, gelten Viren in der Wissenschaft nicht als Lebewesen.