Hallimasch & Mollymauk

Natur und so

2. Oktober 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Fluchende Papageien

Foto: pixabay.com

Habt ihr neulich mal Radio gehört? Ich saß im Auto und hörte auf wirklich jedem Sender die Geschichte von den fluchenden Graupapageien. Das muss wohl in irgendeinem Presseverteiler gewesen sein. Jedenfalls ging die Geschichte ziemlich durch die Medien und immer wenn ich sie hörte, musste ich ein bisschen lachen. Falls ihr keine Ahnung habt, worüber ich gerade rede: ich erzähle euch die Geschichte noch mal. Und weil die eher kurz ist, erzähle ich auch noch ein bisschen über den Graupapagei. Denn der ist (wie viele Papageien) ziemlich interessant. Weiterlesen →

29. September 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #70

Foto: pixabay.com

Wenn Enten fliegen, können sie (anders als Adler oder Mauersegler) nicht gleiten, sondern müssen immer wieder mit den Flügeln schlagen. Auf diese Weise nehmen sie ordentlich Fahrt – oder Flug – auf, wie sich dieses Jahr im schweizer Kanton Bern gezeigt hat: hier flog nämlich eine Ente mit mehr als 50 km/h in eine Radarfalle – erlaubt waren 30 km/h. Wahrscheinlich hat die Ente sich an diesem Tag mal wirklich Zeit gelassen, denn eigentlich können die Vögel noch weitaus schneller fliegen!

25. September 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

DIY: Waschmittel aus Kastanien herstellen

Foto: pixabay.com

Die Kastanien sind reif und bei meinem letzten Ausflug habe ich sofort ein paar gesammelt. Allerdings nicht, um mit dem (inzwischen sehr großen) Kind zu basteln und Schweinchen zu schnitzen, sondern um damit zu waschen. Das geht nämlich sehr gut und der Aufwand ist überschaubar. Noch viel besser ist aber, dass dieses Waschmittel ganz ohne Chemie auskommt und nichts kostet. Warum die Wäsche durch Kastanien sauber wird und wie ihr euer „Baumfrucht-Waschmittel“ herstellt, erfahrt ihr heute.

Weiterlesen →

22. September 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #69

Foto: pixabay.com

1977 wurden mit den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 Datenplatten ins All geschossen, die den Aliens dort ein Willkommen von der Erde übermitteln sollten. Auf den beiden goldenen Schallplatten waren neben klassischer Musik und Willkommensgrüßen in 55 Sprachen auch Geräusche wie Wind und Donner sowie ein paar Gesänge von Buckelwalen verewigt. Dass ausgerechnet diese Meeressäuger die Außerirdischen begrüßen sollten, war dem Zeitgeist geschuldet, denn 1970 war die Schallplatte “Die Gesänge der Buckelwale” erschienen, die schnell zum Kult wurde, da sie die Tiere als intelligente Wesen und die Schönheit der Natur feierte.

18. September 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Sedum: unverwüstlich auf dem Balkon

Foto: pixabay.com

“Was ist denn das da?”, frage ich, weil ich nur einen grünen Daumen für Tomaten habe – und auch den nur aus Versehen. Ich stehe vor dem Blumenladen und zeige auf einen Topf mit grünen Blättern und winzigen rosa Blüten. “Das ist eine Sedum-Art”, sagt die Verkäuferin. “Die können ziemlich viel ab.” Pflanzen, die ziemlich viel abkönnen, sind genau meins, denke ich, aber sicher ist sicher. “Dürfen die in der Sonne stehen?”, frage ich. Und dann sagt die Blumenfrau die magische Formel, bei der ich automatisch zum Geldbeutel greife: “Sonne? Und wie! Am besten gießen sie die gar nicht richtig.” Gekauft! Zu Hause lese ich erstmal nach, was ich mir da eigentlich angeschafft habe. Weiterlesen →

15. September 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht # 68

Foto: pixabay.com

Eine Forscherin der Universität Leeds hat kürzlich eine Studie über das so genannte “Shelling” veröffentlicht – eine besondere Jagdmethode, die einige Delfine vor der australischen Küste verwenden. Da die Delfine einzelne Fische im offenen Wasser kaum zu packen bekommen, behelfen sie sich, indem sie ihre Beute auf leere Muschelschalen am Boden zuscheuchen. Versteckt sich der Fisch in der leeren Schale, ist er aber längst nicht in Sicherheit, denn darauf hat der Delfin nur gewartet: er trägt die Muschel an die Wasseroberfläche und schüttelt dort das Wasser heraus – der versteckte Fisch landet dabei im Delfinmaul.

11. September 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

Hügel oder Berg? Wo ist der Unterschied?

Foto: pixabay.com

In einer Zeitschrift fand ich letztens einen Artikel, in dem es um den höchsten Berg in jedem Bundesland ging. Ja, auch Schleswig-Holstein und Brandenburg haben demzufolge Berge, wenn auch mit 167 Meter (Bungsberg) und 201 Meter Höhe (Kutschenberg) eher bescheidene. Die Bayern mit ihrer Zugspitze (2962 m) lächeln da vermutlich nur milde und nennen die Bergzwerge wohl eher Hügel. Da habe ich mich gefragt, ab wann ein Berg ein Berg ist und ob einer ein Hügel bleiben muss, wenn ihm ein entscheidender Meter fehlt.

Weiterlesen →

8. September 2020
von Karolin Küntzel
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #67

Foto: pixabay.com

Die Abkürzung PS steht für Pferdestärke, eine Maßeinheit, die auf James Watts (1736-1819) Horsepower zurückgeht. Nun könnte man denken, dass ein Pferd eine Pferdestärke von einem PS hat – doch dem ist nicht so, zumindest nicht immer. Nur wenn man die Leistung des Pferdes über einen längeren Zeitraum betrachtet, stimmt dieses Aussage; ein Rennpferd kann jedoch kurzzeitig eine Leistung von 15 PS erbringen und theoretisch wären sogar 24 PS möglich.

 

4. September 2020
von Johanna Prinz
2 Kommentare

Raupe mit Riesenaugen

Foto: privat

Das Bild kommt per Nachrichten-App: “Guck mal, was wir gefunden haben!!!” Ich gucke und bin begeistert: eine Raupe mit Riesenaugen! Doch Moment: wo sitzt denn eigentlich bei dieser Raupe der Kopf? Jedenfalls nicht dort, wo die “Augen” zu sehen sind. Ich glaube, die Raupe schummelt. Sie tut nur so als hätte sie echte Augen. Doch in Wirklichkeit hat sie bloß ein paar hübsche Punkte. Aha, denke ich, das ist so ähnlich, wie beim Tagpfauenauge und seinen Fürchteflügeln. Oder? Doch was wird mal aus der Raupe, wenn sie groß ist. Ich zeig’s euch mal…

Weiterlesen →

1. September 2020
von Johanna Prinz
Keine Kommentare

Vergissmeinnicht #66

Foto: pixabay.com

Als man die Pazifische Auster in der Nordsee aussetzte, waren gerade die Wiederansiedelungs-Versuche mit der heimischen Europäischen Auster gescheitert. Die war nämlich wegen Überfischung und Krankheiten ausgestorben, aber niemand hätte wohl damit gerechnet, dass  ihre pazifische Verwandte sich dermaßen gut im kalten Wasser vermehren würde. Mittlerweile haben die Riffe der Pazifischen Auster aber, vielerorts die ursprünglichen Miesmuschelbänke abgelöst – was nichts Schlechtes sein muss, denn möglicherweise können sie in Zukunft bei Sturmfluten die heranrollenden Wellen brechen und so zum Küstenschutz beitragen.